Montag, 12. Dezember 2016


Die Kombination bestimmter Kräuter und Gewürze kann ihre heilsame Wirkung verstärken. So erzielen Sie die optimale Wirkung für Körper und Geist.

Die Kombination bestimmter Gewürze hat einen synergetischen Effekt, mit anderen Worten: Sie verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Wenn Sie diese Gewürze kombinieren, profitieren Körper und Geist davon optimal. Gewisse Kombinationen können überraschend stark sein. So holen Sie das Beste aus Ihren Gewürzen.

Kombinieren Sie diese Gewürze für eine stärkere Wirkung
Alle nachfolgenden Gewürze haben sich auch einzeln ausreichend bewiesen. Die Kombinationen machen sie allerdings noch wirksamer.

Kurkuma und schwarzer Pfeffer
Nach allen guten Berichten über Kurkuma wächst die Fan-Gemeinde dieses Gewürzes weiterhin stetig an. Der Hauptinhaltsstoff Kurkumin ist verantwortlich für die entzündungshemmende, Abwehr stärkende Wirkung und den Kick fürs Gedächtnis. Aber wir wollen natürlich gerne, dass unser Körper von allen Vorteilen profitiert. Und deshalb fügen wir schwarzen Pfeffer hinzu, weil dieses scharfe Gewürz die Bioverfügbarkeit von Kurkuma aktiviert und das Kurkumin daher besser aufgenommen werden kann. Nicht nur sorgt schwarzer Pfeffer dafür, dass Sie alle Vorteile des goldgelben Kurkumas erhalten, schwarzer Pfeffer selbst hat seine eigenen Vorzüge. Piperin, ein starker Inhaltsstoff, wird seit jeher zur Behandlung von allerlei entzündlichen Krankheiten verwendet. Piperin bremst auch die Bildung von Fettzellen, was einen geringeren Körperfettanteil zur Folge hat und auch die Blutfette senkt. Die Aufnahme von Kurkuma kann ebenfalls durch gesunde Fette verbessert werden. Kombinieren Sie das Gewürz also ruhig mit Leinsamenöl, Olivenöl oder Kokosöl.

Zimt mit Ingwer und grünem Tee
Grüner Tee, Zimt und Ingwer sind alle drei schon einzeln sehr gesund. Aber die Kombination des Trios ruft einen synergetischen Effekt hervor. Und das wirkt vor allem auf den Blutzuckerspiegel. Die Kombination hat eine senkende Wirkung auf den Blutzucker und schafft das effektiver als die einzelnen Gewürze alleine.

Chilipfeffer und Ingwer
Für manche Menschen gibt es nichts Köstlicheres als eine scharfe Mahlzeit. Capsaicin aus Chilischoten gibt dem Essen einen echten Kick. Aber Capsaicin kann mehr als das, besonders in Kombination mit Ingwer. Der scharfe Inhaltsstoff des Ingwers, 6-Gingerol, bremst die möglichen schädlichen Effekte des Capsaicins. Und die Kombination von Capsaicin und 6-Gingerol kann das Risiko für Krebs senken.

Zimt und Pfefferminzöl
Infektiöse Bakterienkolonien entwickeln chronische Wunden, die schwer genesen. Die Kombination von Pfefferminze und Zimt kann diese infektiösen Bakterien töten und die Wundheilung fördern. Laut wissenschaftlichen Studien kann dieses Duo als äußerliche antibakterielle und desinfizierende Behandlung wirken und bekämpft vier bekannte Bakterienstränge, die gegen Antibiotika resistent sind.

Ätherische Öle aus Zimt und Gewürznelken
Zimt und Gewürznelken besitzen beide eine antibakterielle Wirkung und die Kombination der beiden Gewürze verstärkt diesen Effekt. Ätherische Öle aus Zimt und Gewürznelken hemmen Schimmel und Hefepilze wie Candida albicans. Das Duo stellt für derartige Gesundheitsprobleme die optimale Zusammenstellung dar.

Ingwer und Matcha-Tee
Diese beiden Kraftquellen bilden zusammen ein mächtiges Gespann. Ingwer wird natürlich schon seit Jahrtausenden bei vielen Gesundheitsproblemen angewendet und durch aktuelle Studien sind auch die heilsamen Eigenschaften bekannt, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Die kräftige Wirkung erzielen die Gingerole. Ingwer entspannt sogar die Muskeln nach einem intensiven Work-out. Das Gewürz verringert auch einen Blähbauch aufgrund von übermäßiger Gasbildung im Darm. Fügen Sie nun noch Matcha-Tee hinzu, gehört Ihr Blähbauch endgültig der Vergangenheit an. Matcha-Tee und Ingwer garantieren schon einzeln eine Reduzierung des Bauchfettes. Beim Matcha-Tee ist das dem Inhaltsstoff EGCG zu danken. Matcha-Tee enthält dann auch dreimal so viel EGCG als grüner Tee.

Ingwer und Honig
Ingwer hat in Studien krebshemmende Eigenschaften gezeigt. Die bioaktiven Bestandteile sind in der Lage, das Wachstum von Krebszellen im Mund, Darm, Magen, Haut, Leber und Eierstöcken zu bremsen und den programmierten Zelltod herbeizuführen. Die 28-tägige Einnahme von zwei Gramm Ingwer täglich senkte bei Patienten mit hohem Darmkrebsrisiko das Erkrankungsrisiko erheblich.
Auch Gelam- und Tualang-Honig aus Malaysia zeigen krebshemmende Eigenschaften und bremsen die Metastasenbildung, DNA-Schäden und lassen Krebszellen absterben bei Leber- und Darmkrebs, Knochen- und Brustkrebs sowie Gebärmutterhalskrebs. Gelam-Honig reduziert entzündungsfördernde Cytokine. Diese positiven Effekte basieren auf der Wirkung von Phenolen wie Gallensäure, Chlorogensäure, Kaffeesäure, P-Kumarinsäure, Ellaginsäure, Quercetin, Hesperetin und Chrysin. Die Kombination von Gelam-Honig mit Ingwer verbessert die Wirkung gegen Darmkrebs, indem es auf die molekularen Mechanismen abzielt, die bereits in einem frühen Stadium vorkommen. Die Kombination ist, was die Hemmung der Darmkrebszellen betrifft, wirksamer als die Einzelsubstanzen, regt einen frühen programmierten Zelltod (Apoptose) an, unterdrückt Entzündungen und bremst die Genexpression, die zu dieser Krebsart gehören.

Kakao und Chili
Die Vorteile von echtem Kakao sind nicht zu verachten: Er verringert die Symptome bei Diabetes, Leberzirrhose und sogar Alzheimer. Er verzögert die Hautalterung und die damit einhergehende Faltenbildung. Genießen Sie daher ruhig öfter eine Tasse warmen Kakao. Das Capsaicin des Chilis erhöht Körpertemperatur und Stoffwechsel und sorgt für eine viel geringere Kalorienaufnahme pro Mahlzeit. Das kann schon mal einen Unterschied von 200 Kalorien pro Teller bedeuten und das macht im Monat ein Kilogramm weniger auf der Waage. Wenn Sie einen Riegel dunkle Schokolade essen - am besten mit 85 Prozent Kakaoanteil - dann streuen Sie doch mal ein wenig Chilipulver darauf. Widerstrebt Ihnen diese Vorstellung, dann darf es auch etwas Zimt sein.

Kreuzkümmel, Muskat, Bockshornklee und Senf
Dieses Quartett zeigt antibakterielle Aktivitäten gegen bestimmte Bakterienstränge wie Salmonellen, Staphylococcus aureus, E. coli und Klebsiella pneumoniae. Kreuzkümmel und Senf haben die breiteste antibakterielle Wirkung, in dem sie das Wachstum schädlicher Bakterienstränge hemmen. Die Äthanol-Bestandteile von Kreuzkümmel und Bockshornklee wirken gut zusammen gegen E. coli. Schwarzkümmel und Senf verstärken sich gegenseitig in der Wirkung gegen Staphylococcus aureus, Salmonella enterica und Proteus vulgaris.
Für eine gute Gewichtskontrolle und einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel sollten Sie folgende Kombination probieren: Bittermelone, Bockshornklee, Zimt, grüner Tee und Stachelbeere.

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