Dienstag, 12. Mai 2020


Wie stärkt man am besten sein Immunsystem, um gegen Corona-, Influenza- und andere Viren gewappnet zu sein?

Bisher wird an Medikamenten und Impfstoffen gegen das Corona-Virus erst noch geforscht und bis es entsprechende Gegenmittel gibt, wird noch einige Zeit vergehen. Darum ist es wichtig, sein Immunsystem möglichst aktiv zu halten, um Viren, Bakterien und Krankheitskeimen vorzubeugen. Schließlich besitzt unser Körper verschiedene Systeme zur Abwehr schädlicher Eindringlinge. Dazu gehören die Haut, das Knochenmark, der Speichel und verschiedene Abwehrzellen im Blut. Diese Abwehrsysteme lassen sich auf natürliche Weise unterstützen mit Wasser, Sonnenlicht und Heilpflanzen.

Nützliche Heilpflanzen gegen Viren

Spezielle pflanzliche Mittel gegen das Coronavirus stehen zur Zeit noch nicht zur Verfügung, aber werden mit Hochdruck erforscht. Erste Ergebnisse deuten an, dass auch Substanzen, die Grippeviren bekämpfen, gegen das Coronavirus helfen könnten.

 

· Die Südafrikanische Pelargonie, die in der afrikanischen Zulu-Sprache „Umckaloabo“ heißt, unterstützt besonders die Lungenfunktion. Pelargonien-Extrakt erhöht die Bewegungen der Flimmerhärchen auf der Schleimhaut. So wird Schleim leichter abtransportiert und Krankheitskeime können sich nicht so schnell ansiedeln. Pelargonie hat seine antivirale Wirksamkeit in verschiedenen Laborstudien bewiesen und wirkt am besten als Tropfen. Die Südafrikanische Pelargonie enthält das Blut verdünnende Cumarin und sollten deshalb nicht mit Medikamenten kombiniert werden, die die Blutgerinnung hemmen.

· Eine antivirale Wirkung kennt man auch von der Zistrose. Der Extrakt der Zistrose hüllt die Viren ein und macht sie auf diese Weise unschädlich, wie Studien herausfanden. Dadurch können die Viren nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich zu vermehren. Medikamente mit Zistrose sind als Saft, Lutschtabletten und Tee erhältlich. So sollen Viren schon in Mund und Rachen bekämpft werden, damit sie nicht in die Lunge vordringen.

· Ätherische Öle aus Salbei, Rosmarin, Thymian und Lorbeer eignen sich ebenfalls zur Abwehr von Krankheitskeimen in Mund und Rachen. Antiviral wirken auch Gerbstoffe aus grünem Tee. Mehrmals täglich gurgeln oder inhalieren bekämpft Krankheitserreger frühzeitig.

· Der Purpursonnenhut, den man als Echinacea purpurea kennt, regt das href="https://www.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ptr.1733">Immunsystem an. Der gepresste Saft der Blüten macht die Fresszellen wirksamer und man erholt sich von einer Infektion schneller. Achten Sie bei Echinacin-Präparaten auf eine hohe Wirkstoffkonzentration und gute Qualität.

Vitamin D stärkt das Immunsystem

Vitamin D ist ein wichtiges Vitamin für die körpereigene Abwehr. Es wird vom Körper in der Haut gebildet, wenn ausreichend Tageslicht auf die Haut trifft. Viele Menschen leiden jedoch an Vitamin-D-Mangel, vor allem im Winter und weil mit zunehmendem Alter die Vitamin-D-Konzentration im Blut abnimmt. Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D als Tropfen oder Tabletten ist darum für Senioren besonders wichtig. Der Vitamin-D-Wert sollte aber vorher durch eine Blutuntersuchung kontrolliert werden.

Kneipp-Anwendungen stärken das Immunsystem

Nicht zuletzt durch Pfarrer Kneipp weiß man, dass kaltes Wasser die Gesundheit fördern kann. Ein kalter Wasserguss ( ca. 17 Grad) mehrmals gleichmäßig übers Gesicht laufen lassen, fördert die Durchblutung der Schleimhäute von Mund, Nase und Rachen. Das regt die Bildung von Abwehrzellen an, die die Ausbreitung von Krankheitserregern wie Viren und Bakterien verhindern.

 

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