Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt nach einer Diät kann durch ein bestimmtes Darmbakterium gebremst werden, haben Wissenschaftler festgestellt.
Aktuelles über Gesundheit, Medizin, Ernährung, Naturheilkunde, Psychologie
Donnerstag, 28. Mai 2026
Mittwoch, 25. März 2026
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Schlaf und Darm?
Ein ruhiger Bauch sorgt für einen ruhigen Schlaf und eine gute Nachtruhe beruhigt wiederum Magen und Darm.
Was ist die beste Schlafposition für den Darm?
Gibt es eine Schlafposition, die dem Darm besonders gut tut? Ist das Schlafen auf der linken Seite am gesündesten?
Samstag, 12. Juli 2025
Darmbakterien schützen vielleicht vor PFAS
Wissenschaftler haben einen unerwarteten Verbündeten im Kampf gegen „ewige Chemikalien“ gefunden: Darmbakterien.
Mittwoch, 2. April 2025
Saftdiät ungünstig für die Darmflora
Eine Saftdiät ist sehr beliebt, um schnell ein paar überschüssige Kilos loszuwerden. Aber sind solche Saftkuren wirklich gesund?
Montag, 17. Februar 2025
Freitag, 17. Januar 2025
Mangel an Ballaststoffen verändert die DNA und fördert Krebs
Eine neue Studie zeigt, dass Ballaststoffe nicht nur gut für die Verdauung sind und für eine gesunde Darmflora sorgen, sondern durch genetische Veränderungen auch vor Krebs schützen.
Samstag, 7. Dezember 2024
Darum beugt der Haustierkontakt bei Kindern Allergien vor
Kinder, die auf einem Bauernhof oder mit Haustieren aufwachsen, scheinen seltener Allergien zu entwickeln. Wie genau das funktioniert, hat ein schwedisches Forscherteam herausgefunden, indem es die Entwicklung von Darmbakterien bei Babys untersuchte.
Donnerstag, 21. November 2024
Rückenschmerzen: Die Ursache kann im Darm liegen
In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Forschungen immer deutlicher gemacht, wie wichtig die Darmgesundheit für verschiedene Körperfunktionen ist. Wir kennen bereits Begriffe wie die „Darm-Hirn-Achse“ und die „Darm-Haut-Achse“, die zeigen, wie die Bakterien in unserem Darm unsere geistige Gesundheit und unsere Haut beeinflussen. Es gibt aber auch eine Verbindung zur Wirbelsäule.
Samstag, 19. Oktober 2024
Zwei Paranüsse täglich fördern bei übergewichtigen Frauen die Darmgesundheit
Nüsse sind ein anerkannter Bestandteil einer gesunden Ernährung. Doch Nuss ist nicht gleich Nuss. Laut neuen Forschungen fördern bei übergewichtigen Frauen vor allem Paranüsse die Darmgesundheit. Dafür reichen schon zwei Nüsse täglich.
Das haben Wissenschaftler in Brasilien herausgefunden. Genauer gesagt untersuchten sie die Auswirkungen von Paranüssen bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen. Bei ihnen verbesserte sich die sogenannte Darmdurchlässigkeit, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bei dem schädliche Stoffe die Darmwand passieren können. Der Verzehr von Paranüssen verringerte auch die Entzündungswerte im Darm.
Positiv für übergewichtige Frauen
Obwohl es sich nur um eine kleine Studie handelt, liefert sie genügend Beweise, um Paranüsse als einfache Möglichkeit zur Verbesserung der Darmgesundheit zu empfehlen. „Der regelmäßige Verzehr von Paranüssen könnte eine vielversprechende Ergänzung zu einer gesunden Ernährung sein, um Entzündungen zu reduzieren und die Darmdurchlässigkeit bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen zu verbessern, die eine strenge Diät einhalten“, schreiben die Wissenschaftler.
46 Frauen mit einem BMI über 25 waren bereit, an der Studie teilzunehmen. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Acht Wochen lang hielten sie eine kalorienreduzierte Diät ein. Eine Gruppe erhielt täglich zwei Paranüsse, die andere Gruppe nicht. Und schon diese zwei Nüsse machten einen Unterschied, wie wichtige Biomarker im Körper zeigten. Wie bereits erwähnt, gingen die Entzündungswerte bei den Nussessern deutlich zurück, und auch die Durchlässigkeit der Darmwand verbesserte sich, wenn auch in geringerem Maße.
Selen verantwortlich für die Wirkung
Man nimmt an, dass das essenzielle Spurenelement Selen für die positive Wirkung verantwortlich ist. Selen wirkt als Antioxidans, das unsere Zellen schützt und Zellschäden verringert. „Selen spielt eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle der Entzündungsreaktion, indem es den oxidativen Stress reduziert“, berichten die Wissenschaftler. Fettleibigkeit verursacht oft Stress im Körper und führt zu Entzündungen, die das Risiko für alle möglichen Gesundheitsprobleme erhöhen. Paranüsse können zur Vorbeugung beitragen. Für die Gewichtsabnahme spielte es übrigens keine Rolle, ob die Frauen Paranüsse aßen oder nicht. Dafür ist Kalorienbeschränkung viel wichtiger.
Um wirklich mit Sicherheit sagen zu können, dass Paranüsse gut für die Darmgesundheit sind, sollten umfangreichere Studien mit vielfältigeren Teilnehmergruppen durchgeführt werden. Schließlich wurden jetzt nur Frauen untersucht, und es wurde nicht nach Alter oder ethnischer Zugehörigkeit unterschieden. Aber es ist ein guter Anfang. Ein gesünderer Darm hat nicht nur zahlreiche Vorteile allgemein, Paranüsse wurden auch mit einem niedrigeren Blutdruck in Verbindung gebracht.
Keine großen Mengen
essen
Aber man sollte es mit den Nüssen nicht übertreiben. Zu viel Selen ist nämlich giftig für den Körper und kann Magen-Darm-Beschwerden, Haarausfall, Nagelveränderungen, Müdigkeit, Reizbarkeit und Nervenirritationen hervorrufen. Bleiben Sie also bei einem oder zwei Paranüssen pro Tag und profitieren von den gesundheitlichen Vorteilen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Paranüssen aufgrund des darin enthaltenen Selens gut ist und dass sich dies positiv auf die Entzündungswerte und die Darmgesundheit auswirkt“, schreiben die Wissenschaftler zum Schluss. Welche Nüsse besonders gesund sind, lesen Sie hier. Eine Handvoll Nüsse beugt chronischen Krankheiten vor und Nussesser leben allgemein gesünder und länger.
Wie erkennt man einen Selenmangel und welche Nahrungsmittel enthalten Selen?
Selen ist ein Spurenelement, das die roten Blutkörperchen und die Zellen vor Schäden schützt. Es macht Schwermetalle weniger giftig und ist wichtig für eine gut funktionierende Schilddrüse. Kein Nahrungsmittel enthält so viel Selen wie Paranüsse, aber sie sind nicht die einzige Quelle. Das Spurenelement ist auch in Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten und bestimmten Getreideprodukten enthalten. Außerdem braucht der Körper nur sehr wenig davon. Ein echter Selenmangel ist daher selten. Sollte er dennoch auftreten, zeigt sich das durch Symptome wie Herzprobleme, Muskelschmerzen und Muskelschwäche.
Was ist eine erhöhte Darmdurchlässigkeit?
Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bedeutet, dass die Darmschleimhaut des Dünndarms beschädigt und zu durchlässig ist. Normalerweise fungiert die Darmwand als Barriere und sorgt dafür, dass nur Nährstoffe, Wasser und Elektrolyte in den Körper gelangen. Bei einer erhöhten Darmdurchlässigkeit können jedoch auch unerwünschte Stoffe wie Bakterien, unverdaute Nahrungsbestandteile und Giftstoffe durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Nahrungsunverträglichkeiten, Entzündungen und Müdigkeit führen. Ursachen sind oft falsche Ernährung, Stress, die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen und übermäßiger Alkoholkonsum. Die Gesundheit des Darms kann wiederhergestellt werden, indem man gesünder lebt und versucht, Stress zu vermeiden. Probiotika können ebenfalls bei der Wiederherstellung der Darmwand helfen.
Mittwoch, 28. August 2024
Darum sind Erdnüsse, Kräuter oder Gewürze so gesund
Eine Handvoll Erdnüsse oder einige Messerspitzen Kräuter und Gewürze jeden Tag erweisen sich als besonders gesundheitsfördernd. Der Grund dafür liegt im Darm.
Sonntag, 21. Juli 2024
Fettes Essen macht ängstlicher
Fettige Nahrungsmittel verändern die Darmflora und über die Gehirn-Darm-Achse können sie Ängste verursachen.
Samstag, 6. Juli 2024
Kuscheln mit Papa beeinflusst die Darmflora von Babys
Und das ist eine gute Nachricht für Kinder, die per Kaiserschnitt geboren wurden. Obwohl eine vaginale Geburt immer noch einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Darmflora eines Kindes hat, stellt sich nun heraus, dass nur die Hälfte der Darmbakterien von der Mutter stammt.
Darmflora hat großen Einfluss auf alle Körperfunktionen
Die Darmflora oder das Darmmikrobiom ist die Gesamtheit von Bakterien und anderen Mikroorganismen, die in unserem Darm leben. Diese Bakterien sind sehr wichtig für unsere Gesundheit. Sie verdauen zum Beispiel Nahrung, produzieren Vitamine und trainieren unser Immunsystem. Neuere Studien deuten sogar darauf hin, dass die Zusammensetzung der Bakterien im Darm die Entwicklung von Störungen wie ADHS und Autismus beeinflussen kann. Das Verhältnis der Darmflora kann also einen großen Einfluss auf das Leben haben.
Erste Darmflora bei der Geburt
Bei Neugeborenen ist dieses Mikrobiom noch nicht vollständig entwickelt. Die erste größere Besiedelung der Darmflora bei Babys findet während der Geburt statt. Bei einer vaginalen Geburt erhält das Baby einen großen Teil der Bakterien, die sich in der Vagina und im Anus der Mutter befinden. Babys, die per Kaiserschnitt geboren werden, haben daher ein anderes Darmmikrobiom. Ihr Darm enthält nicht nur weniger gesunde Bakterien, sondern auch mehr Mikroorganismen, die häufig in Krankenhäusern vorkommen. Da den Babys oft die guten Bakterien aus dem mütterlich Darmtrakt fehlen, erhöht ein Kaiserschnitt das Risiko für chronische Krankheiten, Asthma und Fettleibigkeit.
Da heute ein Viertel der Kinder per Kaiserschnitt zur Welt kommt, hat ein internationales Wissenschaftlerteam beschlossen, dass es an der Zeit ist, mehr darüber zu forschen, wie ein gesundes Gleichgewicht der Darmmikroben bei Babys erreicht werden kann.
Zur Hälfte mütterliche Bakterien
Dafür verfolgten die Wissenschaftler die Entwicklung von 73 Säuglingen. Davon wurden 21 per Kaiserschnitt und 52 auf natürlichem Wege geboren. Anschließend analysierten und verglichen sie die Darmbakterien der Babys mit denen ihrer Eltern: nach drei Wochen, nach drei Monaten und nach einem Jahr. Dabei zeigte sich, dass nur die Hälfte der Bakterienstämme im Darm der Babys auf den Darm der Mutter zurückgeführt werden konnte. Die Wissenschaftler vermuteten daher, dass der Rest von anderen Personen stammen muss, die in engem Kontakt mit dem Baby stehen. Bei einigen Bakterien konnten sie die Herkunft auch direkt zum Vater zurückverfolgen, wie zum Beispiel bei Bifidobacterium-longum-Bakterienstämmen.
Bakterien von anderen Kontaktpersonen
„Die Studie bietet einen guten Einblick in die Besiedlung eines Neugeborenen“, sagt der Hauptautor Willem de Vos von der Universität Wageningen und der Universität Helsinki. „Die Rolle des Vaters mag gering sein, aber sie sollte nicht unterschätzt werden.“ Außerdem ist es wahrscheinlich, dass das Gleiche auch für andere Personen gilt, die engen Kontakt mit dem Neugeborenen haben, so der Wissenschaftler. Und das kann viel mehr sein als nur die Eltern, erzählt Kollegin Nicola Segata von der Universität Trient. „Das zeigt, wie wichtig es ist, auch andere mikrobielle Beiträge zu untersuchen, etwa die von Geschwistern und Gleichaltrigen in der Kinderbetreuung.“
Es zeigt auch, wie wichtig körperliche und soziale Interaktionen mit einem Neugeborenen sind, so die Wissenschaftler. Um mehr über den Einfluss des Vaters und der Entbindungsmethode auf das Immunsystem des Kindes zu erfahren, wird das Team die Babys und ihre Eltern in den kommenden Jahren weiter beobachten.
Haut-zu Haut-Kontakt
Auch das Stillen, der Kontakt mit Familienmitgliedern und Haustieren, Antibiotikabehandlungen und andere Faktoren beeinflussen die Darmflora von Neugeborenen. Dies gilt auch für den Haut-zu-Haut-Kontakt mit der Mutter, wie eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie zeigt. Das Darmmikrobiom von Säuglingen, die täglich eine Stunde Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrer Mutter haben, entwickelt sich anders als das von Säuglingen mit weniger intensivem Kontakt. Das Mikrobiom der Babys, die intensiven Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihren Müttern hatten, war weniger stark verändert als das der anderen Babys. Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass die Entwicklung zu einem erwachsenen Mikrobiom bei diesen Säuglingen etwas länger dauerte. Ob diese Unterschiede positiv oder negativ sind, wissen die Forschenden noch nicht.
Mittwoch, 26. Juni 2024
So kann man mit Kräutern und Gewürzen die Darmgesundheit verbessern
Kräuter und Gewürze können die Darmflora verbessern und so vor Krankheiten schützen oder Krankheiten positiv beeinflussen.
Freitag, 5. April 2024
Ballaststoffe für Stadtmenschen immer schwieriger zu verdauen
Ballaststoffe sind gesund, aber für Stadtbewohner immer schwieriger zu verdauen. Die dafür nötigen Darmbakterien gehen langsam verloren, wie israelische Wissenschaftler herausgefunden haben.
Sonntag, 31. März 2024
Emulgatoren schädigen die Darmflora und erhöhen das Krebsrisiko
Häufig verwendete Lebensmittelzusatzstoffe, die als E-Nummern angegeben werden, stehen unter Beschuss, weil sie die Darmflora schädigen.
Donnerstag, 11. Januar 2024
Abnehmen verändert Darmflora und Gehirnaktivität
Eine Gewichtsabnahme hat mehr Einfluss auf den Körper, als man denkt: Darmflora und Gehirnaktivität verändern sich ebenfalls.
Sonntag, 19. November 2023
Diese Milchsäurebakterien lindern Reizdarmbeschwerden
Beim Reizdarm kommt es zu Bauchschmerzen und Problemen mit der Verdauung. Bestimmte Milchsäurebakterien können laut aktuellen Forschungen Linderung bringen.
Samstag, 16. September 2023
Diese Probiotika bekämpfen Insulinresistenz und Diabetes
Können Probiotika vor Diabetes schützen? Neue Forschungen geben vielversprechende Hinweise, dass bestimmte Darmbakterien Fettleibigkeit und Insulinresistenz günstig beeinflussen.
Dienstag, 23. Mai 2023
Abwechselnd Fast Food und Salat: Das sind die Folgen zyklischer Ernährung
Essen Sie durch die Woche Salat und am Wochenende gönnen Sie sich eine ordentliche Portion Fast Food? Das sind die Folgen einer zyklischen Ernährung.



















