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Donnerstag, 16. April 2026

Warum mit dem Alter das Brustkrebsrisiko steigt

Veränderungen im Gewebe und im Immunsystem fördern im Alter Brustkrebs (Foto: pixabay.com)


Eine von sieben Frauen wird im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken. Achtzig Prozent von ihnen erkranken nach dem 50. Lebensjahr. Aber warum ist gerade diese Altersgruppe so gefährdet?

Montag, 19. Januar 2026

Corona-Impfung in der Schwangerschaft schützt Mutter und Kind

Eine Corona-Impfung in der Schwangerschaft schützt Mutter und Kind (Foto: pexels.com/Pavel Danilyuk)


Eine Corona-Impfung während der Schwangerschaft senkt das Risiko einer Frühgeburt und eines schweren COVID-19-Verlaufs erheblich. Das geht aus einer der größten Studien hervor, die jemals zum Thema Coronavirus und Schwangerschaft durchgeführt wurden. Die Botschaft ist eindeutig: Impfen wirkt, auch wenn man schwanger ist.

Montag, 8. Dezember 2025

Darum erkranken Frauen häufiger an Alzheimer oder Multiple Sklerose



Es ist ein seltsames Phänomen: Frauen erkranken zwei- bis dreimal häufiger an Alzheimer oder Multiple Sklerose (MS) als Männer. Der Grund ist ein Gen auf dem X-Chromosom, das Entzündungsprozesse im Gehirn anfeuert. Dieses Gen ist auch für den Gehirnnebel (Brain Fog) während der Wechseljahre verantwortlich.

Samstag, 19. Oktober 2024

Zwei Paranüsse täglich fördern bei übergewichtigen Frauen die Darmgesundheit

Zwei Paranüsse täglich fördern bei übergewichtigen Frauen die Darmgesundheit (Foto: pixabay.com)


Nüsse sind ein anerkannter Bestandteil einer gesunden Ernährung. Doch Nuss ist nicht gleich Nuss. Laut neuen Forschungen fördern bei übergewichtigen Frauen vor allem Paranüsse die Darmgesundheit. Dafür reichen schon zwei Nüsse täglich.

 

Das haben Wissenschaftler in Brasilien herausgefunden. Genauer gesagt untersuchten sie die Auswirkungen von Paranüssen bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen. Bei ihnen verbesserte sich die sogenannte Darmdurchlässigkeit, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bei dem schädliche Stoffe die Darmwand passieren können. Der Verzehr von Paranüssen verringerte auch die Entzündungswerte im Darm.

Positiv für übergewichtige Frauen

Obwohl es sich nur um eine kleine Studie handelt, liefert sie genügend Beweise, um Paranüsse als einfache Möglichkeit zur Verbesserung der Darmgesundheit zu empfehlen. „Der regelmäßige Verzehr von Paranüssen könnte eine vielversprechende Ergänzung zu einer gesunden Ernährung sein, um Entzündungen zu reduzieren und die Darmdurchlässigkeit bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen zu verbessern, die eine strenge Diät einhalten“, schreiben die Wissenschaftler.

46 Frauen mit einem BMI über 25 waren bereit, an der Studie teilzunehmen. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Acht Wochen lang hielten sie eine kalorienreduzierte Diät ein. Eine Gruppe erhielt täglich zwei Paranüsse, die andere Gruppe nicht. Und schon diese zwei Nüsse machten einen Unterschied, wie wichtige Biomarker im Körper zeigten. Wie bereits erwähnt, gingen die Entzündungswerte bei den Nussessern deutlich zurück, und auch die Durchlässigkeit der Darmwand verbesserte sich, wenn auch in geringerem Maße.

Selen verantwortlich für die Wirkung

Man nimmt an, dass das essenzielle Spurenelement Selen für die positive Wirkung verantwortlich ist. Selen wirkt als Antioxidans, das unsere Zellen schützt und Zellschäden verringert. „Selen spielt eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle der Entzündungsreaktion, indem es den oxidativen Stress reduziert“, berichten die Wissenschaftler. Fettleibigkeit verursacht oft Stress im Körper und führt zu Entzündungen, die das Risiko für alle möglichen Gesundheitsprobleme erhöhen. Paranüsse können zur Vorbeugung beitragen. Für die Gewichtsabnahme spielte es übrigens keine Rolle, ob die Frauen Paranüsse aßen oder nicht. Dafür ist Kalorienbeschränkung viel wichtiger.

Um wirklich mit Sicherheit sagen zu können, dass Paranüsse gut für die Darmgesundheit sind, sollten umfangreichere Studien mit vielfältigeren Teilnehmergruppen durchgeführt werden. Schließlich wurden jetzt nur Frauen untersucht, und es wurde nicht nach Alter oder ethnischer Zugehörigkeit unterschieden. Aber es ist ein guter Anfang. Ein gesünderer Darm hat nicht nur zahlreiche Vorteile allgemein, Paranüsse wurden auch mit einem niedrigeren Blutdruck in Verbindung gebracht.

Keine großen Mengen essen

Aber man sollte es mit den Nüssen nicht übertreiben. Zu viel Selen ist nämlich giftig für den Körper und kann Magen-Darm-Beschwerden, Haarausfall, Nagelveränderungen, Müdigkeit, Reizbarkeit und Nervenirritationen hervorrufen. Bleiben Sie also bei einem oder zwei Paranüssen pro Tag und profitieren von den gesundheitlichen Vorteilen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Paranüssen aufgrund des darin enthaltenen Selens gut ist und dass sich dies positiv auf die Entzündungswerte und die Darmgesundheit auswirkt“, schreiben die Wissenschaftler zum Schluss. Welche Nüsse besonders gesund sind, lesen Sie hier. Eine Handvoll Nüsse beugt chronischen Krankheiten vor und Nussesser leben allgemein gesünder und länger.

Wie erkennt man einen Selenmangel und welche Nahrungsmittel enthalten Selen?

Selen ist ein Spurenelement, das die roten Blutkörperchen und die Zellen vor Schäden schützt. Es macht Schwermetalle weniger giftig und ist wichtig für eine gut funktionierende Schilddrüse. Kein Nahrungsmittel enthält so viel Selen wie Paranüsse, aber sie sind nicht die einzige Quelle. Das Spurenelement ist auch in Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten und bestimmten Getreideprodukten enthalten. Außerdem braucht der Körper nur sehr wenig davon. Ein echter Selenmangel ist daher selten. Sollte er dennoch auftreten, zeigt sich das durch Symptome wie Herzprobleme, Muskelschmerzen und Muskelschwäche.

Was ist eine erhöhte Darmdurchlässigkeit?

Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bedeutet, dass die Darmschleimhaut des Dünndarms beschädigt und zu durchlässig ist. Normalerweise fungiert die Darmwand als Barriere und sorgt dafür, dass nur Nährstoffe, Wasser und Elektrolyte in den Körper gelangen. Bei einer erhöhten Darmdurchlässigkeit können jedoch auch unerwünschte Stoffe wie Bakterien, unverdaute Nahrungsbestandteile und Giftstoffe durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Nahrungsunverträglichkeiten, Entzündungen und Müdigkeit führen. Ursachen sind oft falsche Ernährung, Stress, die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen und übermäßiger Alkoholkonsum. Die Gesundheit des Darms kann wiederhergestellt werden, indem man gesünder lebt und versucht, Stress zu vermeiden. Probiotika können ebenfalls bei der Wiederherstellung der Darmwand helfen.

Mittwoch, 9. Oktober 2024

Frauen sollten zum Abnehmen anders frühstücken als Männer

Zum Abnehmen sollten Frauen und Männer unterschiedlich frühstücken (Foto: pixabay.com)


Kalorien sind entscheidend beim Abnehmen: Mehr verbrennen als konsumieren. Neueste Studien empfehlen unterschiedliche Frühstücksgewohnheiten für Männer und Frauen.

Dienstag, 1. Oktober 2024

200 Stoffe in Verpackungsmaterial fördern Brustkrebs

200 Stoffe in Lebensmittelkontaktmaterialien fördern Brustkrebs (Foto: pixabay.com)


Brustkrebs tritt heutzutage deutlich häufiger auf als in der Vergangenheit, und eine vollständige Erklärung dafür steht noch aus. Wissenschaftler haben nun vielleicht eine neue Ursache identifiziert: fast 200 Substanzen, die in Verpackungsmaterialien vorkommen.

Dienstag, 30. Juli 2024

Mittwoch, 15. Mai 2024

Die Wechseljahre fördern eine Fettleber

In den Wechseljahren steigt für Frauen das Risiko einer Fettleber (Foto: pixabay.com)


Die sinkende Östrogenproduktion in den Wechseljahren erhöht das Risiko für eine Fettleber. Ein normales Körpergewicht und eine zuckerarme Ernährung beugen vor.

Montag, 18. März 2024

Männer und Frauen gehen unterschiedlich mit traumatischen Erlebnissen um

Männer und Frauen gehen unterschiedlich mit traumatischen Erlebnissen um (Foto: pixabay.com)


Die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf die psychische Gesundheit können daher auch für Männer und Frauen unterschiedlich sein, warnen die Wissenschaftler.

Donnerstag, 7. März 2024

Frauen mit HPV haben ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten

Das humane Papillomavirus erhöht bei Frauen das Risiko für Herzkrankheiten (Foto: pixabay.com)


Eine aktuelle Studie zeigt, dass Frauen mit einem bestimmten Typ des HPV-Virus ein deutlich höheres Risiko haben, an Herz- und Gefäßkrankheiten zu sterben.

Dienstag, 20. Februar 2024

Frauen benötigen für die Gesundheit weniger Bewegung als Männer

Frauen benötigen für den gleichen Gesundheitsvorteil weniger Bewegung als Männer (Foto: pixabay.com)


Eine gute Nachricht für Frauen: Sie müssen viel weniger Sport treiben, um dennoch die Vorteile eines Work-outs zu erfahren. Obwohl Sport für jeden gesund ist, gilt das für Frauen jetzt noch mehr.

Donnerstag, 9. November 2023

Der Menstruationszyklus verändert das Gehirn



Launisch, emotional oder gerade energiegeladen: Viele Frauen wissen, dass sie sich im Verlauf eines Menstruationszyklus nicht immer gleich fühlen. Das ist nicht verwunderlich: Unter dem Einfluss der Hormone finden im Gehirn alle möglichen Veränderungen statt.

Dienstag, 26. September 2023