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Donnerstag, 6. März 2025

Donnerstag, 26. Dezember 2024

Samstag, 7. Dezember 2024

Darum beugt der Haustierkontakt bei Kindern Allergien vor

Der Kontakt mit Tieren beugt bei Kindern Allergien vor (Foto:pixabay.com)


Kinder, die auf einem Bauernhof oder mit Haustieren aufwachsen, scheinen seltener Allergien zu entwickeln. Wie genau das funktioniert, hat ein schwedisches Forscherteam herausgefunden, indem es die Entwicklung von Darmbakterien bei Babys untersuchte.

Samstag, 22. Juni 2024

Mittwoch, 10. April 2024

Allergiemittel verringert Reizdarmbeschwerden

Ein Allergiemedikament verringert Reizdarmbeschwerden (Foto: pixabay.com)


Hoffnungsvolle Nachrichten für Patienten mit Reizdarmsyndrom. Eine neue Studie, an der Wissenschaftler des Universitätsklinikum Lüttich beteiligt waren, konnte zeigen, dass das Allergiemedikament Ebastin auch Symptome des Reizdarmsyndroms bekämpfen kann. Dies eröffnet Möglichkeiten für neue Behandlungen.

Freitag, 14. April 2023

Hund und Katze senken bei Kindern das Risiko für Nahrungsmittelallergien



Erstaunlich: Kinder, die mit einem Hund oder einer Katze aufwachsen, leiden seltener an Nahrungsmittelallergien. Übrigens ist es besser, keinen Hamster als Haustier zu halten. Er erhöht merkwürdigerweise das Risiko für eine Nussallergie.

Samstag, 4. Februar 2023

Mastzellaktivierungssyndrom als Ursache allergischer Beschwerden



Nicht nur bestimmte Stoffe können allergische Beschwerden verursachen. Auch überaktive Mastzellen des Immunsystems rufen Allergiesymptome hervor.

Donnerstag, 6. Mai 2021

Ernährungsempfehlung bei Histaminintoleranz



Reagieren Sie überempfindlich auf Histamin oder leiden an einer Histaminintoleranz? Die richtige Ernährung kann helfen.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Resistente Stärke für eine gesunde Darmflora



Resistente Stärke ist wichtig für einen gesunden Darm und erhöht die Vielfalt der Darmbakterien. Das schützt vor Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten.

Freitag, 5. Februar 2021

Warum tränen draußen die Augen schneller?



Augen, die schneller tränen als früher, haben mit einem veränderten Tränenfilm zu tun und auch das Alter spielt eine Rolle.

Sonntag, 31. Januar 2021

Asthma: So lassen sich die Beschwerden lindern



Viele Leute fragen sich, ob Asthma-Symptome sich mit Ernährung, Nahrungsergänzungen und einer angepassten Lebensweise lindern lassen. In der medizinischen Literatur findet man darüber einige Studien. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen wissenschaftlichen Berichte.

Was ist Asthma?

Bei Asthma, medizinisch als Asthma bronchiale bezeichnet, ist die Schleimhaut in den Bronchien chronisch entzündet. Dadurch schwillt die Schleimhaut an, es wird mehr Schleim produziert, was zur Folge hat, dass die Atmung erschwert wird. Zunächst verursacht Asthma vor allem ein Engegefühl in der Brust mit einem charakteristischen pfeifenden Geräusch beim Atmen. Da viel Schleim produziert wird, kommt es häufig zu Husten, besonders nachts. Die Atmung ist anstrengender als sonst, was zu Ermüdung führt. Körperliche Aktivität, wie zum Beispiel Sport, kann im Allgemeinen nicht lange ausgeübt werden. Dadurch nimmt die allgemeine Kondition ab.

Wie häufig tritt Asthma auf?

Asthma tritt bei Kindern häufiger auf als bei Erwachsenen und auch häufiger bei Jungen als bei Mädchen. Bei Erwachsenen sind merkwürdigerweise mehr Frauen als Männer betroffen. Weltweit leiden etwa vier Prozent der Menschen an Asthma, in den meisten westlichen Ländern liegt die Zahl jedoch momentan bei mehr als acht Prozent. Meist entwickelt sich Asthma in der Kindheit, in manchen Fällen aber auch erst als Erwachsener. Es gibt sogar Beispiele, bei denen Asthma sich erst nach dem 50. Lebensjahr entwickelt hat.

Was ist die Ursache?

Man unterscheidet das nicht-allergische Asthma durch unbestimmte Reize, ohne dass eine Allergie festzustellen ist und das allergische Asthma, das durch eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Stoffe (Allergene) hervorgerufen wird.

Asthma ist eine Reaktion auf Infektionen, psychische Faktoren wie Stress oder einen äußerlichen Reiz, meistens aus der Umgebungsluft. Es kann sich um Pollen von Bäumen und Gräsern, Tabakrauch, Haare und Hautschuppen von Haustieren, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze handeln. Bei Asthma kann das Immunsystem überempfindlich geworden sein. Eine Theorie ist, dass wir in westlichen Ländern zu hygienisch leben, so dass das Immunsystem empfindlicher reagiert und zu schnell aktiv wird. Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben ein geringeres Risiko, später Asthma zu entwickeln. Es scheint, dass Menschen, die per Kaiserschnitt geboren wurden, ein größeres Risiko haben, Allergien und Asthma zu entwickeln. Beim Kaiserschnitt handelt es sich um eine sogenannte sterile Geburt, also eine Geburt ohne Beteiligung von Bakterien zum Aufbau der Darmflora. Auch Menschen, die in der Nähe eines Bauernhofs leben, scheinen ein geringeres Risiko zu haben, Asthma zu entwickeln.

Die Einnahme von Antibiotika in der Kindheit ist wiederum mit einem höheren Risiko für späteres Asthma verbunden. Übergewicht gilt ebenfalls als Risikofaktor für Asthma, was damit erklärt werden kann, dass Fettzellen Entzündungen im Körper fördern.

Was erreicht man mit Ernährung?

Weil Asthma in engem Zusammenhang steht mit dem Immunsystem, oxidativem Stress und Entzündungen im Körper, liegt der Fokus vor allem darauf, das Immunsystem zu beruhigen und Entzündungen zu reduzieren:

 

Essen Sie viel frisches Gemüse und Obst: Viel Gemüse und Obst essen, beugt im Allgemeinen der Entwicklung von Asthma vor, weil es dafür sorgt, dass weniger entzündungsfördernde Zytokine im Körper freigesetzt werden. Selbst bei bestehenden Asthma-Beschwerden kann es laut mehreren Studien helfen, mehr Gemüse und Obst zu essen.

 

Essen Sie mehr von diesen Nahrungsmitteln: „Ein Apfel pro Tag, hält den Doktor fern“ scheint besonders für Asthmatiker zu stimmen. Mehrere Studien berichten, dass die Katechine in Äpfeln Asthma lindern. Unterstützend wirkt auch das tägliche Trinken von Tomatensaft, weil es die Atemwege entspannt. Laut Studien kann Nahrung, die reich an Kalium ist – besonders Bananen – eine pfeifende Atmung bei Kindern vermindern.

 

Essen Sie weniger von diesen Nahrungsmitteln: Alkohol und verarbeitetes Fleisch lassen Sie besser links liegen. Eine Ernährung mit vielen verarbeiteten Produkten und Fast Food verschlimmert Asthma-Symptome. Laut Wissenschaftlern ist der Grund, dass raffinierte Nahrungsmittel reich an entzündungsfördernden Inhaltsstoffen wie Omega-6-Fettsäuren und Natrium sind.

 

Essen Sie mehr fetten Fisch: Genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren in Form von EPA und DHA sind wichtig, um Asthma und Entzündungen im Körper zu reduzieren.

 

Essen Sie viele Ballaststoffe für eine gesunde Darmflora: Ein Faktor, der oft vergessen wird, ist die Rolle der Darmflora: Genügend Ballaststoffe zu essen, kann die Darmflora harmonisieren und das Immunsystem beruhigen, was die Asthma-Symptome reduziert.

 

Essen Sie mehr Gewürze: Ingwer wirkt genau wie ein Beta-2-Sympathomimetikum (Asthma-Medikament) entspannend auf die Muskulatur der Atemwege, die sich dadurch weiten und die Atmung erleichtern. Auch Kurkuma kann Entzündungen reduzieren, was in manchen Fällen die Asthma-Beschwerden verringert.

 

Trinken Sie ab und zu Rohmilch: Ab und zu Rohmilch zu trinken, soll laut Studien bei Asthma helfen. Bakterien und Proteine trainieren das Immunsystem, was das Risiko für einen Asthma-Anfall senkt. Kinder, die Rohmilch trinken, erkranken seltener an Asthma, was in mehreren Studien und in der Langzeitstudie PASTURE bestätigt wurde. Grund ist der höhere Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Rohmilch. Allerdings wird Rohmilch wegen des Risikos für krankmachende Keime nicht für Kinder empfohlen.

Schließen Sie eine Allergie aus

Manche Menschen zeigen Asthma-Symptome durch Rotwein, was laut Studien nicht durch das zugefügte Sulfit kommt. Trotzdem stellt man eine Sulfit-Allergie relativ häufig bei Asthmatikern fest, so dass Sie diesen Lebensmittelzusatz besser meiden sollten. Sulfit befindet sich vor allem in Rotwein, Trockenobst und Garnelen. Die E-Nummern E220 bis einschließlich E228 auf dem Lebensmitteletikett geben an, dass Sulfit zugefügt wurde. Sulfit kommt von Natur aus vor in Zwiebeln, Knoblauch und Kohl, so dass empfindliche Menschen darauf besser verzichten. Weitere allergieauslösende Stoffe (Allergene), die Asthma-Symptome verschlimmern, sind Salicylate. Salicylate sind in Trockenobst wie Rosinen, Gemüse wie Spargel, Zwiebel und Pilzen, Gewürzen wie Curry, Thymian und Rosmarin sowie in Tomatenmark, Tee und Wein enthalten. Getreide, Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind nahezu frei von Salicylaten. Das Schmerzmedikament Aspirin enthält als aktiven Stoff Acetylsalicylsäure, was eine Salicylatverbindung ist und bei manchen Menschen zu Atemproblemen führt. Diese Betroffenen sollten besonders achten auf Nahrungsmittel, die Salicylate enthalten.

Ernährung während der Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren besonders wichtig

Die Qualität der Ernährung während der Schwangerschaft beeinflusst die Entstehung von Asthma beim Kind; vor allem genügend Antioxidantien wie Vitamin E und Zink scheinen wichtige Faktoren zu sein. Nach der Geburt gilt Muttermilch – vorzugsweise durch Stillen – als risikosenkender Faktor für Asthma bei Kindern. In den Folgejahren beugt eine gesunde Ernährung bei Kindern Asthma vor.

Was leisten Nahrungsergänzungen?

Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln (Supplementen) lässt das Asthma nicht verschwinden, aber laut Studien wirken sie dennoch unterstützend:

 

Vitamin D: Das Ausgleichen eines Vitamin-D-Mangels wird von Wissenschaftlern häufig als sinnvoll genannt (1, 2, 3). Es gibt Studien, die berichten, dass Vitamin D besonders in Kombination mit Vitamin A effektiv ist bei Asthma. Im Allgemeinen wird nicht schnell ein Mangel an Vitamin A auftreten, eher ein Mangel an Vitamin D.

 

Magnesium: Eine zusätzliche Gabe von Magnesium scheint wirksam zu sein (4, 5, 6, 7). Laut einigen Wissenschaftlern ist es sogar klug, um Magnesium zu inhalieren.

 

Pycnogenol: Die Einnahme von 100 Milligramm Pycnogenol (Pinienrindenextrakt) wirkt laut Studien bei allergischem Asthma (8, 9).

 

L-Carnitin: Eine Studie berichtete, dass L-Carnitin, das vor allem in Fleisch und tierischen Produkten vorkommt, eine leichte Form von Asthma bei Kindern reduziert.

 

Folsäure: Ein Folsäure-Mangel zeigt sich bei Asthmatikern häufiger, so dass eine Nahrungsergänzung mit Folsäure einen Versuch wert ist.

 

Selen: Das Mineral Selen kann interessant sein im Kampf gegen Asthma. Aus einer Studie ging hervor, dass Asthmatiker mit einem höheren Selenspiegel im Blut eine bessere Lungenfunktion haben. Eine andere Studie berichtete, dass durch die Gabe von Selen weniger entzündungshemmende Medikamente wie Corticosteroide nötig sind.

 

Ayurvedische Kräuter: Mit dem ayurvedischen Pflanzenextrakt Forskolin, einem Extrakt aus der indischen Buntnessel (Coleus forskohlii), wurde in vielen Studien gute Ergebnisse erzielt. Auch die Boswellia-Säuren aus indischem Weihrauch (Boswellia serrata) zeigten eine vielversprechende Wirkung.

Zusammenhang zwischen Ernährung und Asthma

Ende 2020 wurden die Ergebnisse einer großangelegten Studie über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Asthma bekannt gegeben. Die Studie äußert sich sehr positiv über die Behandlungsmethoden mit Kräutern und Heilpflanzen wie Safran, Schwarzkümmel, einem Boswellia-Extrakt und einem Extrakt aus der Frucht des Belbaums (Aegle marmelos), auch Bengalische Quitte genannt. Omega-3-Fettsäuren wurden nur in einer Dosierung von 20 bis 300 Milligramm EPA/DHA pro Tag als wirksam eingestuft. Eine höhere Dosierung wirkte nicht besser. Die Grünlippmuschel kann laut den Wissenschaftlern auch eine allergische Immunreaktion reduzieren. Die Wirksamkeit von Vitamin D ist nach Ansicht der Forscher wiederum enttäuschend.

Drei Säulen am wirksamsten

Das Nachleben der oben genannten Ratschläge kann effektiv sein, aber scheint noch stärker zu wirken in Kombination mit Bewegung. Wissenschaftler berichten in mehreren Studien, dass Ernährungsempfehlungen besser wirken, wenn sie mit regelmäßiger körperlicher Aktivität kombiniert werden. Sich gesund zu ernähren und die richtigen Nahrungsergänzungen einzunehmen, wird viel weniger wirken, wenn man nur auf dem Sofa sitzt. Auch regelmäßige Atemübungen können bei Asthma Linderung verschaffen. Kombinieren Sie also Ernährung, Bewegung und Atemübungen zu einer Basis aus drei Säulen und die Chancen stehen gut, dass Sie eine Verbesserung feststellen.

 

Sonntag, 28. Juli 2019

Insektenstiche: unangenehm und bisweilen gefährlich


Was Sie über Insektenstiche wissen und wie Sie damit umgehen sollten.

Jeden Sommer werden tausende Menschen von Wespen und Bienen gestochen. Meist bleibt es bei einer harmlosen Hautreaktion, aber manche Menschen reagieren allergisch auf einen Stich. Bei diesen Betroffenen kann sogar ein lebensbedrohlicher Schock auftreten.

Ein Stich einer Biene, Wespe, Hornisse oder Hummel, ist meistens ein unangenehmer, aber harmloser Vorfall. An der Einstichstelle schwillt die Haut an, es juckt leicht und schmerzt. Nach einigen Stunden oder höchstens einigen Tagen ist der Spuk vorbei. Abhängig von der Anzahl der Stiche und wo man gestochen wurde, können die Folgen jedoch gravierender sein.
1. Eine lokale Reaktion
Der Stich ist sehr schmerzhaft. Man sieht lokale Rötungen, eine leichte Schwellung und Verhärtung. Meistens ist das von Juckreiz begleitet. Diese Reaktion verschwindet in der Regel einige Stunden nach dem Stich.
Je nachdem, wo man gestochen wird, kann die Schwellung stärker ausgeprägt sein. Dies ist der Fall bei Stichen im Gesicht oder am Hals. Ein Stich in der Mundhöhle oder im Rachen kann so anschwellen, dass Erstickung droht.
2. Eine toxische Reaktion
Der Schweregrad der Reaktion nimmt mit der Anzahl der Stiche zu. Bei vielen Stichen ist die Menge des injizierten Giftes größer. Neben der lokalen Reaktion treten auch allgemeine Symptome auf: Wasseransammlungen (Ödeme), Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall und manchmal Krampfanfälle und Bewusstseinsverlust. Ein Erwachsener, der mehr als zwanzig Mal gestochen wird, muss zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
3. Allergische Reaktion
Manche Menschen reagieren allergisch auf Insektenstiche. Eine allergische Reaktion ist nicht dosisabhängig und kann bereits nach einem einzigen Stich auftreten. Jeder kann eine Allergie gegen Wespen- oder Bienengift entwickeln. Das Risiko, allergisch zu werden, steigt, wenn Sie öfter gestochen oder wenn Sie in kurzer Zeit häufig gestochen werden.
Die folgenden Symptome können auftreten:
  • Eine leichte Überempfindlichkeit verursacht starke juckende Schwellungen, die einige Tage anhalten können. Sogar das ganze Bein oder der ganze Arm können anschwellen.
  • Schwerwiegender ist eine sogenannte systemische oder generalisierte Reaktion, die nicht nur eine örtliche Schwellung hervorruft, sondern auch andere Beschwerden:
    - rote Augen,
    - kribbelnde Lippen,
    - eine laufende Nase,
    - ein plötzlicher Blutdruckabfall begleitet von Schwindel,
    - Anschwellen der Zunge, des Kehlkopfes oder der Luftröhre, was zu Atemnot führt,
    - Kurzatmigkeit,
    - Erbrechen.
    Diese generalisierte Reaktion tritt meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach dem Stich auf.
  • Ohne sofortiges Eingreifen kann ein anaphylaktischer oder allergischer Schock auftreten, der zu schweren Herz- und Atemwegsproblemen führen kann. Wer bei einem früheren Stich überempfindlich reagierte, hat bei einem nachfolgenden Stich ein erhöhtes Risiko für eine allergische Reaktion auf Insektengift. Es ist jedoch unmöglich, das Risiko einer generalisierten Reaktion vorherzusagen.
Es wird geschätzt, dass ein bis fünf Prozent der Bevölkerung auf solche Weise auf einen Insektenstich reagieren.
Maßnahmen nach einem Insektenstich
  • In der Regel genügt es, die Einstichstelle mit Eis oder einem feuchten kalten Tuch zu kühlen. Wenn der Stachel noch in der Haut steckt, sollte er so schnell wie möglich entfernt werden. Vermeiden Sie dabei das Ausdrücken des Giftsäckchens. Am besten entfernen Sie den Stachel durch Abschaben mit dem Fingernagel oder einer Kreditkarte oder Ähnlichem. Ziehen Sie den Stachel nicht mit zwei Fingern aus der Haut, da das Giftsäckchen dann weiter zusammengedrückt wird.
  • Entfernen Sie bei einem Stich in die Hand Schmuck und Ringe, so dass die Blutversorgung der Finger bei einer Schwellung nicht beeinträchtigt wird.
  • Reinigen Sie den Stich mit Wasser und Seife und desinfizieren Sie ihn mit Desinfektionsspray.
  • Die meisten Hausmittel für die Behandlung von Insektenstichen, wie Arnika, Essig, Alkohol, ätherische Öle, Menthol und so weiter werden nicht empfohlen, weil ihre Wirkung nicht wissenschaftlich bestätigt ist.
  • Bei starken Schmerzen darf ein Schmerzmittel eingenommen werden.
Fragen Sie in jedem Fall einen Arzt bei folgenden Umständen:
  • Ein Stich in Mund oder Rachen ist immer gefährlich. Die Schleimhaut kann schnell anschwellen und die Atmung behindern. Lutschen Sie einen Eiswürfel und gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt oder ins Krankenhaus.
  • Wenn Sie mehrere Bienen- oder Wespenstiche erlitten haben (mehr als 20 bei einem Erwachsenen) müssen Sie zur Beobachtung ins Krankenhaus.
  • Wenn lokal eine starke Reaktion wie eine übermäßig starke Schwellung oder sehr starker Juckreiz auftreten, die nicht nach einigen Stunden verschwindet oder erst nach einigen Stunden auftritt, muss ein Arzt konsultiert werden. Er wird eventuell ein Antihistaminikum gegen den Juckreiz und die Schwellung verschreiben oder eine Cortison-Behandlung starten.
  • Wenn nach dem Stich eine allergische Reaktion auftritt, rufen Sie die Notfallnummer 112 für einen dringenden Transport ins Krankenhaus. Eine allergische Reaktion wird von Hautausschlag, starkem Juckreiz, Schwellungen im Gesicht, Schwindel, Blässe, Atembeschwerden und Erstickungsgefühlen begleitet. Der Betroffene sollte sich hinlegen, die Beine etwas höher gelagert als der Körper.
  • Menschen, die früher schon eine schwere allgemeine Reaktion gezeigt haben, sollten im Frühling und Sommer ein Notfallset mit Adrenalin zur Hand haben, damit sie das sofort injizieren können. Fragen Sie Ihren Arzt danach und lernen Sie die richtige Handhabung der Spritze. Wenn Sie das Adrenalin-Notfallset benutzt haben, sollten Sie trotzdem sofort einen Arzt aufsuchen.
Immuntherapie bei Insektenallergie
Bei Kindern und Erwachsenen mit einer starken Allergie gegen Insektengift kann eine Immuntherapie oder Hyposensibilisierung durchgeführt werden. Das bedeutet, dass der Arzt für einen bestimmten Zeitraum immer höhere Dosen des Insektengiftes spritzt, wodurch sich der Körper an das Gift gewöhnt und die Überempfindlichkeit abgebaut wird.
Diese Form der Immuntherapie wird zunehmend bei Menschen eingesetzt, die auf Stiche von Wespen, Bienen oder Hummeln allergisch reagieren. Die Immuntherapie ist eine sehr wirksame Behandlung: Mehr als 90 Prozent der Wespengiftallergiker sind sechs Wochen nach der Behandlung vollständig geschützt und zeigen nach einem erneuten Stich nur eine lokale Reaktion. Bei einer Bienengiftallergie ist der Prozentsatz mit 75 bis 80 Prozent etwas niedriger. Am Ende der Therapie haben Sie einen dauerhaften Schutz vor Insektengift aufgebaut. Diese Behandlung wird bei Kindern über fünf Jahren nur angewendet, wenn sie sich durch spezielle Hauttests und eine Blutuntersuchung (CAP-Test) als Bienen- oder Wespenallergiker erwiesen haben und auf einen weiteren Stich lebensbedrohlich mit einem anaphylaktischen (allergischen) Schock reagieren können. Auch Menschen, die beruflich mit Wespen oder Bienen zu tun haben, kann diese Behandlung nützen.
Zehn goldene Tipps bei Allergie gegen Insektengift
1. Vermeiden Sie Picknicks und Grillen. Süßigkeiten, Bier, Wurstwaren und Ähnliches ziehen Wespen an. Lassen Sie Dosen mit Softdrinks niemals offen stehen und trinken Sie im Freien nicht daraus. Wenn eine Wespe darin ist, kann sie in Mund oder Rachen stechen.

2. Meiden Sie die Umgebung von Mülleimern und herabgefallenes Obst, das Wespen lieben.

3. Vermeiden Sie körperliche Arbeit, bei der man ins Schwitzen gerät. Schweiß lockt Bienen und Wespen an.

4. Wenn Sie Hecken schneiden müssen oder an Dachrinnen oder auf alten Dachböden arbeiten, kontrollieren Sie zuerst, ob sich dort keine Wespennester befinden.

5. Meiden Sie die Umgebung von Bienenstöcken und blühende Blumen.

6. Tragen Sie keine Kleidung in knalligen Farben, schwarz oder mit Blumenmotiven. Weiß, Grün und Hellbraun finden Insekten am wenigsten attraktiv.

7. Laufen Sie nie barfuß übers Gras. Bienen lieben die Blüten von Klee und Gänseblümchen und Wespen legen im Boden Nester an.

8. Verzichten Sie auf duftendes Deodorant, Parfüm, Rasierwasser und Sonnencreme. Solche Düfte ziehen Bienen und Wespen an.

9. Vermeiden Sie abrupte Bewegungen, wenn sich eine Wespe oder Biene in der Nähe befindet. Töten Sie kein Insekt, das auf dem Körper sitzt, sondern schnippen Sie es bei Bedarf mit einem Finger weg.

10. Töten Sie keine Bienen oder Wespen in der Nähe des Nestes. Das lockt Artgenossen an. Versuchen Sie nicht selbst, Wespennester zu entfernen, sondern rufen Sie professionelle Schädlingsbekämpfer.

Donnerstag, 18. April 2019

Helmkraut: Natürliches Mittel bei Heuschnupfen und Allergie


Helmkraut ist in der Naturheilkunde als starkes Antihistaminikum bekannt. Damit lassen sich auf natürliche Weise Heuschnupfen und Pollenallergien lindern.

Sonntag, 12. März 2017

Heuschnupfen: Pollenallergie natürlich lindern


Im Frühling werden Allergiker wieder von Pollenflug und Heuschnupfen gequält. Die unangenehmen Symptome lassen sich mit natürlichen Mitteln lindern.


Mittwoch, 20. Juli 2016

Zahnspange beugt Nickelallergie vor


Zahnspangen sind zwar unbeliebt, können aber
vor einer Nickelallergie schützen
(Foto: hattex - pixabay.com)
Die ungeliebte Zahnspange kann nicht nur für schönere Zähne sorgen, sondern auch Nickelallergien vorbeugen.

Sonntag, 29. März 2015

Ungeliebt, aber gesund: Von Hand Geschirr spülen beugt Allergien vor


Von Hand spülen beugt Allergien vor
(Foto: Balog - pixabay.com)

Das eher unbeliebte Geschirr abwaschen von Hand, hat so seine Vorteile, sagen schwedische Wissenschaftler. Es senkt das Risiko, eine Allergie zu entwickeln.

Donnerstag, 19. März 2015

Allergiker-Infos bei Fast Food? Fehlanzeige!

Die Kennzeichnung von Allergenen in Lebensmitteln
ist für Allergiker lebensnotwendig
(Foto: Hans - pixabay.com)

Die seit Mitte Dezember 2014 gültige Informationspflicht zu allergenen Stoffen in losen Lebensmitteln wird von den meisten Fast-Food-Gastronomen noch ignoriert.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Psychische Erkrankungen lassen auch die Haut erkranken


Psychische Erkrankungen werden häufig von
Hauterkrankungen begleitet
(Foto: Hans - pixabay.com)

Nicht nur die Augen sind ein »Spiegel der Seele«, sondern auch unser größtes Organ: die Haut. Jede dritte Hautkrankheit tritt gemeinsam mit psychischen Leiden auf.

Freitag, 2. Mai 2014

Verbindung zwischen Stress und Heuschnupfen


Stress und Zeitdruck verstärken Heuschnupfen
(Foto: zwekke2 / pixabay.com)

Menschen mit Heuschnupfen können stärkere Symptome zeigen, wenn sie unter Stress stehen, dokumentieren Wissenschaftler der Ohio State Universität.

Samstag, 29. März 2014

Allergie-Tipps für Diabetiker


Diabetiker mit Allergie: Tipps für die Behandlung
(Foto: Hans / pixabay.com)

Allergische Reaktionen wie Heuschnupfen beeinflussen zwar nicht direkt den Blutzucker, aber Diabetiker sollten auf ein paar Dinge achten.