Freitag, 17. Mai 2019


Schuppen sind lästig unangenehm. Anti-Schuppen-Shampoos sind nicht immer gut verträglich und wirksam. Viele natürliche Hausmittel schaffen genauso gut Abhilfe.

Dienstag, 14. Mai 2019


Sie wollen nicht ständig Kalorien zählen und so viel essen wie Sie wollen? Wechseln Sie zu einer mediterranen Ernährung!

Samstag, 11. Mai 2019


Kamille hilft nicht nur bei Verdauungsbeschwerden und Menstruationsschmerzen, sondern ist ein echter Alleskönner.

Mittwoch, 8. Mai 2019


Millionen Deutsche leiden täglich unter Rücken- und Nackenschmerzen. Was soll man dagegen machen? Omas Empfehlung: „Setz Dich gerade hin!“, hat keinen Sinn.

Kopf hoch, wenn Sie Rücken- oder Nackenprobleme haben: Sie sind schließlich nicht allein. Rückenschmerzen sind immer noch die häufigste Ursache für Krankschreibungen in Deutschland. Etwa 40 Prozent der Bundesbürger leiden an Rücken- oder Nackenschmerzen, was immerhin ungefähr 33 Millionen Einwohnern entspricht. Die tatsächliche Zahl der Schmerzpatienten liegt wahrscheinlich noch höher, denn viele laufen jahrelang ohne Behandlung mit Schmerzen herum. So mancher überspringt direkt den Arztbesuch und meldet sich gleich beim Physiotherapeuten an. Eigentlich seltsam, dass wir so viel Schmerzen leiden, denn wir alle verrichten viel weniger körperlich schwere Arbeit als vor Jahrzehnten. Was können Sie also tun, um Rücken- und Nackenbeschwerden vorzubeugen?
Physiotherapeuten sind sich uneinig
Wahrscheinlich ist das Erste, was Ihnen einfällt: Man muss eine bessere Körperhaltung einnehmen. Nur: Welche Haltung ist das? Selbst Physiotherapeuten sind sich darüber nicht einig. Das zeigten Forschungen unter 295 Physiotherapeuten aus vier europäischen Ländern. 2012 ließen die Universitäten Limerick und Lüttich ihnen die Wahl aus neun Abbildungen mit unterschiedlichen Sitzhaltungen.
Auffallend ist, dass sich die beiden am häufigsten gewählten Bilder stark unterschieden: Viele Physiotherapeuten wählten eine Sitzposition, in der die Wirbelsäule fast kerzengrade steht, andere Physiotherapeuten bevorzugten eine Haltung, bei der die Wirbelsäule viel mehr gekrümmt ist.
Ein Orang-Utan sitzt nicht aufrecht
Kerzengrade aufrecht zu sitzen, hat sowieso keinen Sinn, meinen Experten. Ordentlich gerade zu sitzen ist die natürliche Haltung, sagen Leute oft. Nun, Orang-Utans sitzen immer bequem nach hinten gelehnt, ähnlich wie wir auf dem Sofa hängen. Und man kann kaum behaupten, dass das unnatürlich ist.
Wenn man acht Stunden hintereinander vollkommen aufrecht sitzt, bekommt man erst recht Rückenschmerzen. Das braucht enorm viel Muskelkraft. Denn die Wirbelsäule ist nun einmal nicht gerade. Von den Schultern aus gesehen, verläuft der Hals leicht nach vorne. Der untere Rücken ist etwas hohl. Kreuzbein und Steißbein stehen nach hinten.
Solange man entspannt sitzt, ist alles gut. Hauptsache, man nimmt keinen Quasimodo-Buckel ein. Man spürt automatisch, dass ein hängender Kopf den Nacken belastet.
Ein Stehpult ist nicht nötig
Sitzen ist für den Rücken lange nicht so schlecht, wie man in den letzten Jahren oft gehört hat. Auch Orthopäden haben meist kein hippes Sitz-Stehpult, sondern einen normalen Schreibtisch mit einem normalen Bürostuhl. Es gibt wenig bis keine Beweise dafür, dass Sitzen zu Rückenschmerzen führt. Übersichtsstudien zeigen keinen Zusammenhang zwischen sitzenden Berufen und Rückenbeschwerden. Rückenexperten laufen während der Schreibtischarbeit lieber mal zwischendurch zum Kaffeeautomaten oder strecken sich ausgiebig. Was man aus physiologischen Experimenten weiß, ist, dass man seinen Bandscheiben und Muskeln eine Freude macht, indem man die Haltung öfter wechselt. Ganze Arbeitswochen hinter dem Computer können sehr wohl Rücken- und Nackenschmerzen verursachen. Aber das ist nichts im Vergleich zum Risiko, dass Bau- und Straßenarbeiter haben. Sie leiden doppelt so häufig an Rücken- und Nackenschmerzen wie jemand mit einem Bürojob.
Abwechselnd belasten
Das entspricht dem, was man in Experimenten an Rückenwirbeln toter Menschen und Tiere beobachtet hat. Wenn man oft hintereinander viel Druck auf die Wirbel ausübt, entstehen kleine Brüche und die Zellen sterben ab. Übt man großen Druck auf einmal aus, passiert dasselbe. Belastet man sie überhaupt nicht, sterben die Zellen auch ab.
Der Grund, warum die Wirbelsäule so verletzlich ist, ist denkbar einfach. Ob man nun sitzt oder steht, läuft oder etwas hebt: Es wirken konstant Kräfte auf die Wirbel ein. Belastet man sie zu lange auf dieselbe Weise oder einmal sehr stark, dann geht es schief.
Ruhig in Bewegung bleiben
Geht man mit Rückenproblemen zum Arzt, dann sagt der immer: Bleiben Sie einfach locker in Bewegung. Sich ins Bett legen, macht die Schmerzen nur schlimmer. Der Körper heilt die meisten Beschwerden selbst. Auch sanfte Sportarten wie Yoga oder Pilates tun bei Rückenbeschwerden erwiesenermaßen gut.
Ein Bandscheibenvorfall wird dadurch verursacht, dass die Bandscheibe sich zwischen den Wirbeln herausdrückt. Durch ein wenig Bewegung kann sie auch wieder an die richtige Stelle gerückt werden. Ein steifer Nacken wird durch einen Muskel verursacht, der sich nicht mehr entspannen will. Wenn man mit ruhigen Bewegungen aktiv bleibt, geht das von selbst vorbei. Genau wie der Doktor immer sagt: Rasten ist rosten.

Sonntag, 5. Mai 2019


Man fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes wie benebelt: Bei welchen Krankheiten Brain Fog auftritt und was dagegen hilft.

Donnerstag, 2. Mai 2019


Muskat kennt man als Gewürz zu Kohl und Bohnen. Aber Muskat besitzt auch medizinische Eigenschaften.

Montag, 29. April 2019


Trinken ist für den Körper besonders wichtig. Aber woran erkennt man einen Flüssigkeitsmangel? Und wie schafft man es, genug zu trinken?

Freitag, 26. April 2019


Übergewicht und Fettleibigkeit ist eines der größten Gesundheitsprobleme unserer Zeit. Aber wie funktioniert das überhaupt mit Hunger und Sättigung?

Montag, 22. April 2019


Was ist gesünder: Butter oder Margarine, Sprudel oder stilles Wasser? Damit Sie für sich das Beste finden, einige praktische Tipps für den Alltag.

Donnerstag, 18. April 2019


Helmkraut ist in der Naturheilkunde als starkes Antihistaminikum bekannt. Damit lassen sich auf natürliche Weise Heuschnupfen und Pollenallergien lindern.

Montag, 15. April 2019


Pollen sind nicht nur verantwortlich für Asthma und Heuschnupfen, der Blütenstaub sorgt auch für mehr Virusinfektionen. Zu diesem Schluss kamen belgische Wissenschaftler.

Freitag, 12. April 2019


Mentale Erschöpfung macht sich auch körperlich bemerkbar. Man ist physisch weniger leistungsfähig. Mundspülungen mit Koffein oder Kohlenhydraten machen fit.

Dienstag, 9. April 2019


Das Kraut des Asiatischen Wassernabels wird als natürliches Heilmittel für viele Beschwerden eingesetzt. Vor allem bei Hautkrankheiten ist seine Wirksamkeit bewiesen.

Samstag, 6. April 2019


Wandern liegt wieder im Trend und das ist berechtigt, denn Wandern ist gesund und macht gute Laune!

Mittwoch, 3. April 2019


Abnehmen, ohne einer radikalen Diät folgen zu müssen? Das ist kein unerreichbarer Traum. Es gibt einige einfache Tipps, die das möglich machen.

Sonntag, 31. März 2019


Mehr Vitamine nötig? Dafür braucht es keine Vitamintabletten. Denn es gibt Gewürze, die die Aufnahme von Vitaminen aus der Nahrung fördern.

Sonntag, 24. März 2019


Wasser- statt Milchkefir: Erfrischend, gesund, prickelnd und vegan. Für einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem.

Montag, 18. März 2019


Die Bildung und Erhaltung des Gelenkknorpels ist auch von der Ernährung abhängig. Die richtigen Nahrungsmittel können Arthrose vorbeugen und behandeln.

Dienstag, 12. März 2019


Eine kohlenhydratarme Diät ist schlecht fürs Herz und führt zu Herzrhythmusstörungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen großangelegten Studie.

Freitag, 8. März 2019


Wer seinem Darm etwas Gutes tun will, sollte häufiger Datteln essen. Die süßen Früchte sorgen für eine Zunahme der gesunden Darmbakterien.

Montag, 4. März 2019


Pilze kennt man hierzulande eher als Bestandteil vieler Gerichte, aber weniger als Heilmittel gegen Krankheiten. Dabei stärken sie wirkungsvoll die Abwehrkräfte.

Mittwoch, 27. Februar 2019


Wissenschaftler zeigen die Vorteile der Schaukelbewegung auf Schlaf und Gedächtnis und bieten eine neue Perspektive im Kampf gegen Schlafstörungen.

Donnerstag, 21. Februar 2019


Kalorienzählen führt beim Abnehmen nicht unbedingt zum Erfolg. Wichtiger sind die Herkunft der Kalorien und die Wahl der Nahrungsmittel.

Donnerstag, 14. Februar 2019


Fencheltee wirkt nicht nur beruhigend auf die Verdauung, sondern zügelt auch den Appetit und erleichtert das Abnehmen.

Freitag, 8. Februar 2019


Mundgeruch kann viele Ursache haben. Zum Glück kann man mit natürlichen Mitteln vorbeugen und behandeln.

Samstag, 2. Februar 2019


Der ganz normale Champignon passt nicht nur zu vielen Gerichten, sondern ist ganz besonders günstig für den Blutzucker und die Darmflora.
Champignon als Präbiotika
Eine neue Studie im „Journal of Functional Foods“ berichtet über die günstige Wirkung der weißen Pilze auf Blutzucker und Darmbakterien. Die Ergebnisse können sind vor allem interessant für Diabetiker und Menschen mit anderen Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit.
Die Studie an Mäusen bringt mehr Deutlichkeit über die Effekte von Champignons auf den Darm und das Körpergewicht. Champignons sind nämlich ein gutes präbiotisches Mittel. Präbiotika unterstützen die Aktivität von Mikroorganismen im Darm und sorgen so für das Wachstum der nützlichen Darmbakterien.

Gut bei Diabetes
Bei Diabetes produziert der Körper nicht genügend Insulin. Das Hormon Insulin hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen transportiert wird. Dadurch werden die Zellen mit Energie versorgt. Überschüssiger Zucker wird gespeichert, so dass er bei Bedarf in Energie umgewandelt werden kann. Champignons scheinen den Glukosespiegel zu regulieren, und zwar über die Darmflora. Das hat nach Ansicht der Studienautoren positive Auswirkungen auf Diabetes und andere Stoffwechselstörungen.
Gut für die Atemwege
Wenn Sie schnell an Problemen der oberen Atemwege leiden, sollten sie Champignons in die Ernährung aufnehmen. Die Ernährung beeinflusst auch das mukosale Immunsystem, eine Abwehrreaktion, die in den Schleimhäuten stattfindet. Frühere Studien haben gezeigt, dass Champignons die Gesundheit der Schleimhäute verbessern und damit auch das mukosale Immunsystem.
Aber es gibt mehr Gründe, um Champignons regelmäßig zu essen. Wenn Sie zum Beispiel Probleme mit dem Gedächtnis haben, können Champignons die Gedächtnisleistung verbessern. Der ganz normale Champignon ist nämlich besonders gut für unser Gehirn.
Wenig Kalorien, viele Mineralien
Champignons gehören zu den Schlankmachern. 100 Gramm Champignons haben gerade mal 24 Kalorien. Davon sind 91 Prozent Wasser, ein Prozent Fett und vier Prozent Eiweiß. Champignons liefern die Vitamine K, E, D und einige B-Vitamine, essenzielle Aminosäuren sowie Kalium, Eisen und Zink.
Champignons lassen sich sowohl roh als auch gekocht, gegrillt oder gebraten essen. Ob als Pizzabelag, im Salat oder als Basis für Soßen: Champignons sind vielseitig verwendbar und schmecken zu deutschen, mediterranen und asiatischen Mahlzeiten. Man sollte Champignons erst am Ende der Zubereitung salzen, sonst ziehen sie zuviel Wasser. Frische Champignons sollte man kühl und dunkel lagern.

Montag, 28. Januar 2019


Wer abnehmen will, muss dafür sorgen, dass er lange satt bleibt. Der köstliche südafrikanische Rooibostee kann dabei helfen.

Dienstag, 22. Januar 2019


Schwarzer Tee ist aromatisch, überall erhältlich und ein sehr gesundes Getränk.
Neben Wasser ist schwarzer Tee eines der beliebtesten Getränke der Welt. Er wird aus den Blättern der Pflanze Camellia sinensis gewonnen und oft mit anderen Teesorten vermischt, um verschiedene Aromen wie Earl Grey oder Chai zu kreieren. Er schmeckt kräftiger und enthält mehr Koffein als andere Teesorten, aber weniger Koffein als Kaffee. Schwarzer Tee ist gesund, da er Antioxidantien und Substanzen enthält, die entzündungshemmend wirken. Nachfolgend finden Sie zehn positive Wirkungen des schwarzen Tees, die alle wissenschaftlich fundiert sind.
1. Wirkt antioxidativ
Antioxidantien sind dafür bekannt, dass sie sehr gesund sind. Sie können freie Radikale entfernen und die Zellschäden im Körper reduzieren. Dies kann letztlich dazu beitragen, das Risiko für chronische Krankheiten zu senken. Polyphenole sind Antioxidantien, die in bestimmten Nahrungsmitteln, einschließlich Schwarztee, zu finden sind. Polyphenolgruppen wie Katechine, Theaflavine und Thearubigine bilden den Hauptteil an Antioxidantien im Schwarztee. Eine Studie an Ratten, in der schwarzer Tee hinsichtlich der Rolle von Theaflavinen bei Diabetes, Fettleibigkeit und erhöhtem Cholesterinspiegel untersucht wurde, zeigte sogar, dass die Theaflavine den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senkten. Eine andere Studie untersuchte die Wirkung von Catechinen aus Grüntee-Extrakt auf das Körpergewicht. Das Ergebnis war, dass Menschen, die drei Monate lang täglich Tee mit 690 Milligramm Catechinen tranken, danach weniger Körperfett hatten. Obwohl viele Nahrungsergänzungsmittel auch Antioxidantien enthalten, ist es besser, sie über die Ernährung aufzunehmen. Es gibt sogar Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Antioxidantien aus Nahrungsergänzungsmitteln die Gesundheit eher schädigen.
2. Fördert ein gesundes Herz
Schwarzer Tee enthält weitere Antioxidantien, die Flavonoide. Sie sind gut fürs Herz. Neben dem Tee finden sich Flavonoide auch in Gemüse, Obst, Rotwein und dunkler Schokolade. Eine regelmäßige Zufuhr kann die Risikofaktoren für Herzerkrankungen wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, erhöhte Triglyceridwerte und Fettleibigkeit reduzieren. Eine randomisierte kontrollierte Studie zeigte, dass drei Monate Schwarztee trinken einen deutlichen Rückgang der Triglyceridwerte um 36 Prozent, des Blutzuckerspiegels um 18 Prozent und des LDL-HDL-Verhältnisses im Blut um 17 Prozent herbeiführte. Eine weitere Studie zeigte, dass Menschen, die täglich drei Tassen schwarzen Tee tranken, ein um elf Prozent geringeres Risiko für Herzerkrankungen hatten. Täglich schwarzen Tee trinken ist eine einfache Möglichkeit, der Ernährung Antioxidantien hinzuzufügen und so vielleicht dem Risiko für zukünftige Gesundheitsprobleme vorzubeugen.
3. Senkt das schlechte LDL-CHolesterin
Es gibt zwei Lipoproteine im Körper, die das Cholesterin überall im Körper befördern. Eines ist das Low-Density-Lipoprotein (LDL) und das andere das High-Density-Lipoprotein (HDL). LDL gilt als das "schlechte" Lipoprotein, weil es Cholesterin zu den Zellen im Körper transportiert. HDL gilt als der "gute" Typ, da es Cholesterin von den Zellen zur Leber transportiert, wo es ausgeschieden werden kann. Ist der LDL-Spiegel im Körper zu hoch, kann es sich in den Blutgefäßen ansammeln und zu wachsartigen Ablagerungen, sogenannten Plaques, führen. Dies kann zu Problemen wie Herzversagen oder Schlaganfall führen. Glücklicherweise zeigen einige Studien, dass Tee trinken zur Senkung des Cholesterinspiegels beiträgt. Eine randomisierte Studie ergab, dass fünf Portionen schwarzer Tee täglich den Cholesterinspiegel bei Menschen mit leicht erhöhten Cholesterinwerten um elf Prozent senkten. Bei einer weiteren dreimonatigen Studie mit 47 Teilnehmern wurden die Auswirkungen des traditionellen chinesischen Schwarztee-Extraktes auf den Cholesterinspiegel untersucht. Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Rückgang der LDL-Werte bei denen, die schwarzen Tee tranken, im Vergleich zu denen, die ein Placebo erhielten. Die Schlussfolgerung war, dass schwarzer Tee zur Verbesserung des Cholesterinspiegels bei Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen oder Fettleibigkeit beiträgt.
4. Fördert die Darmgesundheit
Forschungen zeigen, dass die Bakterienarten, die den Darm bevölkern, eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielen. Denn nicht nur Milliarden von Bakterien leben im Darm, sondern auch 70 bis 80 Prozent des Immunsystems. Und während einige Bakterien gut für die Gesundheit sind, sind es andere nicht. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass die Bakterienarten im Darm eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des Risikos für bestimmte Krankheiten wie entzündliche Darmerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Fettleibigkeit und sogar Krebs spielen. Polyphenole im Schwarztee fördert eine gesunde Darmflora, indem sie das Wachstum guter Bakterien anregen und das Wachstum schlechter Bakterien wie Salmonellen hemmen. Darüber hinaus enthält schwarzer Tee antimikrobielle Eigenschaften, die Giftstoffe eliminieren und die bakterielle Zusammensetzung und Immunfunktion im Darm verbessern, indem sie zur Erholung der Darmwand beitragen. Allerdings ist noch mehr Forschung erforderlich, bevor endgültige Schlussfolgerungen über die Rolle von schwarzem Tee und die Immunfunktion gezogen werden können.
5. Senkt den Blutdruck
Weltweit leiden ungefähr eine Milliarde Menschen an Bluthochdruck. Das erhöht das Risiko für das Versagen von Herz und Nieren, für den Verlust des Sehvermögens und für Herzinfarkte. Zum Glück können Änderungen des Lebensstils und der Ernährung den Blutdruck senken. Eine randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob schwarzer Tee den Blutdruck senkt. Sechs Monate lang tranken die Teilnehmer täglich drei Tassen schwarzen Tee. Die Ergebnisse zeigten, dass diejenigen, die schwarzen Tee tranken, einen erheblich niedrigeren Blutdruck hatten, verglichen mit der Placebogruppe. Forschungen über die Wirkung von Schwarztee auf den Blutdruck zeigen jedoch gemischte Ergebnisse. Eine Meta-Analyse von fünf verschiedenen Studien mit 343 Teilnehmern untersuchte den Einfluss von vier Wochen schwarzem Tee auf den Blutdruck. Obwohl die Ergebnisse eine gewisse Verbesserung des Blutdrucks bewirkten, kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die Ergebnisse nicht eindeutig genug waren.
6. Senkt das Schlaganfallrisiko
Wenn ein Blutgefäß im Gehirn verstopft oder reißt, erleidet man einen Schlaganfall. Das ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO die weltweit zweithäufigste Todesursache. Glücklicherweise lassen sich 80 Prozent der Schlaganfälle verhindern, indem man auf die Ernährung und den Blutdruck achtet, durch körperliche Bewegung und Verzicht aufs Rauchen. All dies senkt das Schlaganfallrisiko. Interessanterweise zeigen Studien, dass schwarzer Tee ebenfalls vorbeugt. Eine zehnjährige Studie mit fast 75.000 Teilnehmern ergab, dass diejenigen, die vier oder mehr Tassen Schwarztee täglich tranken, ein um 32 Prozent geringeres Risiko hatten, einen Schlaganfall zu erleiden. Eine weitere Studie analysierte Daten aus neun Studien mit fast 195.000 Teilnehmern. Man stellte fest, dass Menschen, die mehr als drei Tassen schwarzen oder grünen Tee pro Tag tranken, 21 Prozent weniger anfällig für Schlaganfälle waren als Menschen, die weniger als eine Tasse pro Tag tranken.
7. Senkt den Blutzuckerspiegel
Ein erhöhter Blutzuckerspiegel erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Übergewicht, Gefäßerkrankungen, Nierenversagen und Depressionen. Viel Zucker, insbesondere aus süßen Getränken, scheint den Blutzuckerspiegel und das Risiko von Typ-2-Diabetes zu erhöhen. Wenn man Zucker isst, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das den Zucker in die Muskeln transportiert, um ihn als Energiequelle zu nutzen. Wenn man mehr Zucker isst, als der Körper braucht, wird der Überschuss als Fett gespeichert. Schwarzer Tee ist ungesüßt ein wunderbares Getränk, das die Wirkung von Insulin im Körper zu verstärken scheint. Eine In-vitro-Studie über die insulinverstärkenden Eigenschaften von Tee zeigte, dass schwarzer Tee und seine Inhaltsstoffe die Insulinaktivität mehr als 15 Mal erhöhten. Die Schlussfolgerung war, dass mehrere Komponenten im Tee den Insulinspiegel zu verbessern schienen, insbesondere ein Catechin namens Epigallocatechingallat (EGCG). Eine weitere Studie an Mäusen zeigte, dass Extrakte aus schwarzem und grünem Tee sowohl den Blutzuckerspiegel senken als auch die Art und Weise verbessern, wie der Körper Zucker verarbeitet.
8. Senkt vielleicht das Krebsrisiko
Es gibt mehr als einhundert Krebsarten, denen nicht immer vorgebeugt werden kann. Aber die Polyphenole in schwarzem Tee machen den Krebszellen das Überleben schwer. In einer Laborstudie wurden die Auswirkungen von Polyphenolen aus Tee auf Krebszellen analysiert. Dies zeigte, dass schwarzer und grüner Tee das Wachstums von Krebszellen beeinflussen und die Bildung neuer Krebszellen verhindern. Eine weitere Studie untersuchte die Auswirkungen der Polyphenole in schwarzem Tee auf Brustkrebs. Man stellte fest, dass schwarzer Tee die Ausbreitung von hormonabhängigen Brusttumoren verhindert. Obwohl schwarzer Tee keine alternative Behandlung gegen Krebs darstellt, zeigten einige Studien, dass er den Überlebensfaktor von Krebszellen reduzieren kann. Allerdings ist mehr Forschung am Menschen nötig, um die Beziehung zwischen schwarzem Tee und Krebszellen besser zu verstehen.
9. Sorgt für bessere Konzentration
Schwarzer Tee enthält Koffein und die Aminosäure L-Theanin; beide können die Aufmerksamkeit und Konzentration fördern. L-Theanin erhöht die Anwesenheit von Alphawellen im Gehirn, was für Entspannung und mehr Konzentration sorgt. Studien haben gezeigt, dass die erhöhte Konzentration nach Getränken mit L-Theanin und Koffein vor allem auf die Wirkung von L-Theanin auf das Gehirn zurückzuführen ist. Das ist wahrscheinlich der Grund, dass viele Menschen nach dem Trinken von Tee sich länger fit fühlen als nach dem Trinken koffeinhaltiger Getränke wie Kaffee. Zwei randomisierte Studien untersuchten die Auswirkungen von schwarzem Tee auf die Gewissenhaftigkeit und Aufmerksamkeit. Beide Studien zeigten, dass schwarzer Tee die Gewissenhaftigkeit und die selbst empfundene Aufmerksamkeit der Teilnehmer deutlich erhöhte im Vergleich zu Placebo. Das bedeutet, dass schwarzer Tee eine gute Wahl ist, wenn Sie Ihre Energie und Konzentration mit wenig Koffein verbessern wollen.
10. Einfach in der Anwendung
Schwarzer Tee ist nicht nur gesund, er lässt sich auch leicht zubereiten. Einfach Wasser kochen, einen Teebeutel in eine Tasse oder Kanne hängen, mit kochendem Wasser aufgießen und einige Minuten ziehen lassen. Oder bei losem Tee, einige Löffel in einen Teefilter oder ein Sieb geben. Je nach Geschmack drei bis fünf Minuten ziehen lassen. Je mehr Tee man verwendet und je länger man ihn ziehen lässt, desto stärker wird er. Bei kürzeren Ziehzeiten (1 - 3 Minuten) gelangt das wasserlösliche Koffein in ungebundener Form in den Magen und entfaltet dort schnell seine anregende Wirkung. Bei längeren Ziehzeiten von drei bis fünf Minuten lösen sich auch Gerbstoffe aus dem Tee, die sich an das Koffein binden. In dieser gebundenen Form wird es erst im Darm aufgenommen. Die Wirkung setzt daher später ein, hält aber länger an.
Zusammenfassung
Schwarzer Tee ohne Zucker eignet sich wunderbar, wenn Sie ein kalorienarmes Getränk suchen, dass weniger Koffein als Kaffee hat. Schwarztee schmeckt kräftig und unverwechselbar und enthält alle Arten von Antioxidantien, die verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie zum Beispiel verbesserte Cholesterinwerte, einen gesunden Darm und niedrigeren Blutdruck. Und das Beste daran: Er ist einfach in der Anwendung und überall im Handel erhältlich. Wenn Sie schwarzen Tee bis jetzt noch nicht probiert haben, sollten Sie das unbedingt nachholen und von allen Vorteilen profitieren.

Donnerstag, 17. Januar 2019


Wer starkes Übergewicht hat, bleibt bei einer Virusgrippe länger ansteckend und reagiert auf eine Impfung schlechter.

Samstag, 12. Januar 2019


Welches Verhältnis sollten Kohlenhydrate, Fette und Proteine haben, damit das Abnehmen klappt? Und welche Rolle spielt die Qualität der Nahrungsmittel?

Sonntag, 6. Januar 2019


Anis ist nicht nur aromatisch, sondern eine wirkungsvolle Heilpflanze, die viele Beschwerden lindern kann.

Dienstag, 1. Januar 2019


Weizengras: Einfach in der Anwendung, stark und vielseitig in der Wirkung.

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