Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt nach einer Diät kann durch ein bestimmtes Darmbakterium gebremst werden, haben Wissenschaftler festgestellt.
Aktuelles über Gesundheit, Medizin, Ernährung, Naturheilkunde, Psychologie
Donnerstag, 28. Mai 2026
Mittwoch, 25. März 2026
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Schlaf und Darm?
Ein ruhiger Bauch sorgt für einen ruhigen Schlaf und eine gute Nachtruhe beruhigt wiederum Magen und Darm.
Was ist die beste Schlafposition für den Darm?
Gibt es eine Schlafposition, die dem Darm besonders gut tut? Ist das Schlafen auf der linken Seite am gesündesten?
Montag, 2. März 2026
Darmbakterien produzieren entzündungshemmendes Trimethylamin (TMA) und verbessern den Blutzucker
Wissenschaftler haben einen unerwarteten Verbündeten im Kampf gegen Typ-2-Diabetes gefunden. Darmbakterien produzieren Trimethylamin, das den Blutzucker reguliert.
Freitag, 6. Februar 2026
Lebenslanger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Mastdarmkrebs deutlich
Wie ungesund Alkohol tatsächlich ist, wird immer deutlicher. So wurde bereits früher ein Zusammenhang mit Darmkrebs festgestellt. Eine neue Studie befasst sich nun eingehender mit diesem Zusammenhang und untersuchte das Erkrankungsrisiko bei lebenslangem Alkoholkonsum.
Mittwoch, 19. November 2025
Darum ist Hafer so gesund: 6 neue wissenschaftliche Erkenntnisse
Hafer zählt nicht unbedingt zu den beliebtesten Getreidesorten, aber die wissenschaftlichen Beweise für die weitreichenden Gesundheitsvorteile nehmen konstant zu.
Samstag, 12. Juli 2025
Darmbakterien schützen vielleicht vor PFAS
Wissenschaftler haben einen unerwarteten Verbündeten im Kampf gegen „ewige Chemikalien“ gefunden: Darmbakterien.
Mittwoch, 2. April 2025
Saftdiät ungünstig für die Darmflora
Eine Saftdiät ist sehr beliebt, um schnell ein paar überschüssige Kilos loszuwerden. Aber sind solche Saftkuren wirklich gesund?
Donnerstag, 6. März 2025
Ist Kamelmilch der gesündere Ersatz für Kuhmilch?
Sollten wir alle Kamelmilch statt Kuhmilch trinken? Wissenschaftler halten die Milch der Wüstentiere für den gesünderen Ersatz.
Montag, 17. Februar 2025
Freitag, 17. Januar 2025
Mangel an Ballaststoffen verändert die DNA und fördert Krebs
Eine neue Studie zeigt, dass Ballaststoffe nicht nur gut für die Verdauung sind und für eine gesunde Darmflora sorgen, sondern durch genetische Veränderungen auch vor Krebs schützen.
Donnerstag, 21. November 2024
Rückenschmerzen: Die Ursache kann im Darm liegen
In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Forschungen immer deutlicher gemacht, wie wichtig die Darmgesundheit für verschiedene Körperfunktionen ist. Wir kennen bereits Begriffe wie die „Darm-Hirn-Achse“ und die „Darm-Haut-Achse“, die zeigen, wie die Bakterien in unserem Darm unsere geistige Gesundheit und unsere Haut beeinflussen. Es gibt aber auch eine Verbindung zur Wirbelsäule.
Donnerstag, 31. Oktober 2024
Hoher Blutdruck und Fettleibigkeit erhöhen stark das Darmkrebsrisiko
Darmkrebs ist teilweise eine Wohlstandskrankheit, die auch in jüngerem Alter - unter 50 Jahren - immer häufiger auftritt. Ein direkter Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Fettleber, aber auch Bluthochdruck und Fettleibigkeit ist inzwischen erwiesen.
Dienstag, 22. Oktober 2024
Stress und Darmentzündungen: Wie Stress Bauchschmerzen verursacht und was man dagegen tun kann
Ein wichtiger Termin, eine entscheidende Prüfung oder ein stressiger Umzug – und plötzlich treten quälende Bauchschmerzen auf. In stressigen Momenten meldet sich oft der Bauch, und das ist biologisch gut erklärbar.
Samstag, 19. Oktober 2024
Zwei Paranüsse täglich fördern bei übergewichtigen Frauen die Darmgesundheit
Nüsse sind ein anerkannter Bestandteil einer gesunden Ernährung. Doch Nuss ist nicht gleich Nuss. Laut neuen Forschungen fördern bei übergewichtigen Frauen vor allem Paranüsse die Darmgesundheit. Dafür reichen schon zwei Nüsse täglich.
Das haben Wissenschaftler in Brasilien herausgefunden. Genauer gesagt untersuchten sie die Auswirkungen von Paranüssen bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen. Bei ihnen verbesserte sich die sogenannte Darmdurchlässigkeit, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bei dem schädliche Stoffe die Darmwand passieren können. Der Verzehr von Paranüssen verringerte auch die Entzündungswerte im Darm.
Positiv für übergewichtige Frauen
Obwohl es sich nur um eine kleine Studie handelt, liefert sie genügend Beweise, um Paranüsse als einfache Möglichkeit zur Verbesserung der Darmgesundheit zu empfehlen. „Der regelmäßige Verzehr von Paranüssen könnte eine vielversprechende Ergänzung zu einer gesunden Ernährung sein, um Entzündungen zu reduzieren und die Darmdurchlässigkeit bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen zu verbessern, die eine strenge Diät einhalten“, schreiben die Wissenschaftler.
46 Frauen mit einem BMI über 25 waren bereit, an der Studie teilzunehmen. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Acht Wochen lang hielten sie eine kalorienreduzierte Diät ein. Eine Gruppe erhielt täglich zwei Paranüsse, die andere Gruppe nicht. Und schon diese zwei Nüsse machten einen Unterschied, wie wichtige Biomarker im Körper zeigten. Wie bereits erwähnt, gingen die Entzündungswerte bei den Nussessern deutlich zurück, und auch die Durchlässigkeit der Darmwand verbesserte sich, wenn auch in geringerem Maße.
Selen verantwortlich für die Wirkung
Man nimmt an, dass das essenzielle Spurenelement Selen für die positive Wirkung verantwortlich ist. Selen wirkt als Antioxidans, das unsere Zellen schützt und Zellschäden verringert. „Selen spielt eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle der Entzündungsreaktion, indem es den oxidativen Stress reduziert“, berichten die Wissenschaftler. Fettleibigkeit verursacht oft Stress im Körper und führt zu Entzündungen, die das Risiko für alle möglichen Gesundheitsprobleme erhöhen. Paranüsse können zur Vorbeugung beitragen. Für die Gewichtsabnahme spielte es übrigens keine Rolle, ob die Frauen Paranüsse aßen oder nicht. Dafür ist Kalorienbeschränkung viel wichtiger.
Um wirklich mit Sicherheit sagen zu können, dass Paranüsse gut für die Darmgesundheit sind, sollten umfangreichere Studien mit vielfältigeren Teilnehmergruppen durchgeführt werden. Schließlich wurden jetzt nur Frauen untersucht, und es wurde nicht nach Alter oder ethnischer Zugehörigkeit unterschieden. Aber es ist ein guter Anfang. Ein gesünderer Darm hat nicht nur zahlreiche Vorteile allgemein, Paranüsse wurden auch mit einem niedrigeren Blutdruck in Verbindung gebracht.
Keine großen Mengen
essen
Aber man sollte es mit den Nüssen nicht übertreiben. Zu viel Selen ist nämlich giftig für den Körper und kann Magen-Darm-Beschwerden, Haarausfall, Nagelveränderungen, Müdigkeit, Reizbarkeit und Nervenirritationen hervorrufen. Bleiben Sie also bei einem oder zwei Paranüssen pro Tag und profitieren von den gesundheitlichen Vorteilen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Paranüssen aufgrund des darin enthaltenen Selens gut ist und dass sich dies positiv auf die Entzündungswerte und die Darmgesundheit auswirkt“, schreiben die Wissenschaftler zum Schluss. Welche Nüsse besonders gesund sind, lesen Sie hier. Eine Handvoll Nüsse beugt chronischen Krankheiten vor und Nussesser leben allgemein gesünder und länger.
Wie erkennt man einen Selenmangel und welche Nahrungsmittel enthalten Selen?
Selen ist ein Spurenelement, das die roten Blutkörperchen und die Zellen vor Schäden schützt. Es macht Schwermetalle weniger giftig und ist wichtig für eine gut funktionierende Schilddrüse. Kein Nahrungsmittel enthält so viel Selen wie Paranüsse, aber sie sind nicht die einzige Quelle. Das Spurenelement ist auch in Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten und bestimmten Getreideprodukten enthalten. Außerdem braucht der Körper nur sehr wenig davon. Ein echter Selenmangel ist daher selten. Sollte er dennoch auftreten, zeigt sich das durch Symptome wie Herzprobleme, Muskelschmerzen und Muskelschwäche.
Was ist eine erhöhte Darmdurchlässigkeit?
Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand, auch bekannt als Leaky-Gut-Syndrom, bedeutet, dass die Darmschleimhaut des Dünndarms beschädigt und zu durchlässig ist. Normalerweise fungiert die Darmwand als Barriere und sorgt dafür, dass nur Nährstoffe, Wasser und Elektrolyte in den Körper gelangen. Bei einer erhöhten Darmdurchlässigkeit können jedoch auch unerwünschte Stoffe wie Bakterien, unverdaute Nahrungsbestandteile und Giftstoffe durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Nahrungsunverträglichkeiten, Entzündungen und Müdigkeit führen. Ursachen sind oft falsche Ernährung, Stress, die Einnahme von Medikamenten wie Ibuprofen und übermäßiger Alkoholkonsum. Die Gesundheit des Darms kann wiederhergestellt werden, indem man gesünder lebt und versucht, Stress zu vermeiden. Probiotika können ebenfalls bei der Wiederherstellung der Darmwand helfen.
Freitag, 27. September 2024
Milchprodukte mit wenig Laktose: Eine Lösung für Menschen mit Laktoseintoleranz
Laktose ist der Zucker in Milch und Milchprodukten, den viele Menschen nicht vollständig verdauen können, was als Laktoseintoleranz bekannt ist. Milchprodukte mit niedrigem Laktosegehalt, können bei Laktoseintoleranz hilfreich sein.
Mittwoch, 28. August 2024
Darum sind Erdnüsse, Kräuter oder Gewürze so gesund
Eine Handvoll Erdnüsse oder einige Messerspitzen Kräuter und Gewürze jeden Tag erweisen sich als besonders gesundheitsfördernd. Der Grund dafür liegt im Darm.
Mittwoch, 21. August 2024
Aspirin senkt besonders bei ungesundem Lebensstil das Darmkrebsrisiko
Acetylsalicylsäure besser bekannt als Aspirin wirkt schmerzstillend, Blut verdünnend und soll das Darmkrebsrisiko senken. Das wurde nun erneut untersucht.
Mittwoch, 26. Juni 2024
So kann man mit Kräutern und Gewürzen die Darmgesundheit verbessern
Kräuter und Gewürze können die Darmflora verbessern und so vor Krankheiten schützen oder Krankheiten positiv beeinflussen.
Mittwoch, 5. Juni 2024
Diese Diät ist mit Abstand die beste für die Darmflora
Es gibt mehr Diäten, als ein Mensch in seinem Leben ausprobieren kann. Umso besser, dass Wissenschaftler zwei beliebte Abnehm-Methoden miteinander verglichen haben. Sie kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Intervallfasten ist besser für die Darmflora als die berühmte Mittelmeerdiät.

















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