Montag, 22. April 2013


Der Reishi gegen Heuschnupfen (Foto: hjschneider - Fotolia.com)

Der Frühling ist da, überall beginnt es zu grünen und zu blühen und viele Menschen genießen den Aufenthalt im Freien. Doch für Allergiker und Heuschnupfengeplagte beginnt nun die schlimmste Zeit des Jahres.

Etwa ein Fünftel der Bewohner in den Industrieländern leidet inzwischen unter Heuschnupfen. Die Beschwerden sind vielfältig, unangenehm und bei jedem Allergiker unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei vielen tränen die Augen, kribbelt die Nase ständig, die Schleimhäute schwellen an, sie haben Atemnot und sind ununterbrochen erschöpft. Bei diesen Menschen reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt viel zu stark. Durch die hyperaktive Reaktion der Immunabwehr auf die Allergene kommt es zu einer Entzündungsreaktion im Körper und zur Abwehr der Fremdsubstanzen. Viele Allergiker reagieren nicht nur auf Pollen, sondern häufig auch auf weitere Stoffe wie Hausstaub, Tierhaare, Insektengift oder Lebensmittel.



Welcher Allergietyp sind Sie?



Am weitesten verbreitet ist die Allergie vom Typ 1, dem sogenannten Soforttyp. Dabei zeigen sich die Reaktionen des Körpers schon nach wenigen Minuten bis einigen Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen. Es kommt zu Hautrötungen, Juckreiz und Anschwellen der Schleimhäute. Ursache dafür sind spezielle Antikörper im Blut, die IgE-Antikörper. Sie veranlassen den Körper, zu viel vom Gewebshormon Histamin auszuschütten, was schließlich die Symptome verursacht.



Die Allergie vom Typ 4 unterliegt einem anderen Mechanismus. Bei diesem Spättyp wird die Reaktion nicht durch Antikörper ausgelöst, sondern durch bestimmte weiße Blutkörperchen, die T-Lymphozyten. Die Immunreaktion tritt hier erst sehr verzögert ein, das heißt zwischen zwölf Stunden und mehreren Tagen nach dem Kontakt mit dem Allergie auslösenden Stoff. Auch die Beschwerden sind oft derart diffus, dass man nicht gleich an eine Allergie als Ursache denkt. Allergiker dieses Typs klagen über chronische Kopfschmerzen, häufig wiederkehrende Verdauungsstörungen sowie Müdigkeit und Erschöpfung schon nach geringsten Anstrengungen. Typisch für eine Allergie des Typs 4 ist beispielsweise eine Nickelallergie.



Natürlich gegen Heuschnupfen



Der gängige Rat, die Allergie auslösenden Substanzen zu meiden, stellt sich im Alltag als so gut wie unmöglich dar. Hausstaub lässt sich zum Beispiel nie vollständig entfernen. Und auch wer an einer Allergie gegen Frühblüher leidet, möchte nicht das ganze Frühjahr drinnen verbringen müssen. Die üblichen Mittel der Schulmedizin lindern zwar die Symptome, haben aber oft unerwünschte Nebenwirkungen, die zu anderen Gesundheitsproblemen führen.

Heilpilze können hier einen Ausweg bieten. Heilpilze werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schon lange als immun regulierendes Therapeutikum eingesetzt. Sie können sowohl die überschießende Immunreaktion dämpfen, als auch ein schwaches Immunsystem stärken. Eine genaue Diagnose ist daher wesentlich, denn ein immun stimulierendes Mittel kann die Symptome gegebenenfalls nur verschlimmern.



Welche Vitalpilze helfen?



Die Triterpene des Reishi senken die Ausschüttung des Histamins. Dadurch bessern sich Symptome wie Juckreiz und Schleimhautschwellungen. Die besten Behandlungserfolge treten allerdings erst nach drei bis sechs Monaten Behandlung ein.

Der Hericium hemmt bakterielle Entzündungen, lindert Hauterkrankungen wie Neurodermitis und behebt Störungen der Darmflora. Besonders der positive Effekt auf das Verdauungssystem führt auch zu einer besseren Funktion des Immunsystems und lindert so allergische Erkrankungen.

Der Agaricus hat sich bewährt bei Blütenstauballergien, allergischem Asthma und allergisch bedingten Hautproblemen.

Der Polyporus wirkt auch positiv auf das Immunsystem und wird bei Heuschnupfen und Hautproblemen angewendet. Er hat eine stark antibakterielle Wirkung und kräftigt den Organismus allgemein.

Alle Heilpilze sind als Extrakt oder Pulver in Kapselform zu bekommen und leicht einzunehmen. Heilpilze haben keine unerwünschten Nebenwirkungen und liefern zusätzlich wertvolle Vitamine, Spurenelemente, Mineral- und Ballaststoffe, die die Körperfunktionen unterstützen. Am besten lassen Sie sich von einem Heilpraktiker oder Mykotherapeuten beraten, der die für Ihr Krankheitsbild notwendige Dosierung bestimmt.

Weitergehende Informationen über Heilpilze sowie ein Therapeutenverzeichnis finden Sie auch auf der Webseite der Gesellschaft für Pilzheilkunde e.V.

Quelle:  Krankheiten von A - Z, Allergie, Gesellschaft für Pilzheilkunde e.V., April 2013

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