Montag, 13. Dezember 2021

Welche Vitamine gibt es und wie wirken sie?



Vitamine: Welche gibt es, wo sind die Unterschiede und wie wirken sie im Körper?

 

Vitamine: Sie sind in Nahrungsmitteln enthalten und können als Nahrungsergänzungsmittel gekauft werden. Vor allem Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft eine ganze Reihe verschiedener Vitamine. Wie viele Vitamine gibt es eigentlich insgesamt und wie wirken sie?

Was sind Vitamine?

Bevor wir erklären, welche Vitamine es gibt und wofür sie gut sind, ist es nützlich zu wissen, was ein Vitamin genau ist. Vitamine sind Nährstoffe, die in kleinen Mengen in Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Sie werden für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung sowie zur Erhaltung der Gesundheit benötigt. Sie liefern keine Energie.

Mineralien und Vitamine

Mineralien, die oft in einem Atemzug mit Vitaminen genannt werden, haben eine ähnliche Beschreibung, aber sind völlig andere Substanzen. Vitamine sind organisch entstanden in Pflanzen oder Tieren, während Mineralien aus dem Boden stammen, wo sie von Pflanzen und Tieren aufgenommen werden. Beispiele für Mineralien sind Magnesium, Natrium und Kalium.

Zurück zu den Vitaminen. Im Moment kennt die Wissenschaft 13 verschiedene Vitamine:

 

· Vitamin A

· Vitamin D

· Vitamin E

· Vitamin K

· Vitamin C

· Thiamin (B1)

· Riboflavin (B2)

· Niacin (B3)

· Pantothensäure (B5)

· Vitamin B6

· Biotin (B8)

· Folsäure (B11)

· Vitamin B12

Unterschiede

Nicht jedes Vitamin wirkt gleich. Es gibt Vitamine, die wasserlöslich sind und Vitamine, die fettlöslich sind, was bedeutet, dass etwas Fett nötig ist, damit solche Vitamine optimal vom Körper aufgenommen werden.

 

Diese Vitamine sind wasserlöslich:

· Vitamin C

· Thiamin (B1)

· Riboflavin (B2)

· Niacin (B3)

· Pantothensäure (B5)

· Vitamin B6

· Biotin (B8)

· Folsäure (B11)

· Vitamin B12

 

Diese Vitamine sind fettlöslich:

· Vitamin A

· Vitamin D

· Vitamin E

· Vitamin K

Wie wirken Vitamine?

Ob ein Vitamin wasserlöslich oder fettlöslich ist, sagt etwas über die Produkte, in denen es enthalten ist, und darüber, wie der Körper damit umgeht. Fettlösliche Vitamine sind vor allem in fetten Produkten wie fettem Fisch und Butter enthalten. Fettlösliche Vitamine speichert der Körper im Fettgewebe und der Leber. Daher kann es bei einer zusätzlichen Einnahme von Vitaminen zu einer Überdosierung kommen. Vitamin E bleibt bis zu drei Jahre im Körper, Vitamin A zwei Jahre und Vitamin D gut vier Monate.

Alle fettlöslichen Vitamine, die nicht gespeichert werden können und vom Körper nicht verwendet werden, verlassen den Körper über die Galle oder den Urin.

Wasserlösliche Vitamine sind vor allem in (grünem) Gemüse, Obst und Vollkornprodukten enthalten. Mit Ausnahme von Vitamin B12 können sie vom Körper nicht gespeichert werden und müssen täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Alle ungenutzten Vitamine dieses Typs werden über den Urin ausgeschieden.

Wo werden die Vitamine gebraucht?

Wie bereits erwähnt, sind Vitamine lebensnotwendig, um den Körper gesund zu halten. Alle haben ihr eigenes Wirkungsgebiet. Im Folgenden werden sie genannt und erklärt, für welche Funktionen sie gut sind.

Vitamin A

Vor allem in Fisch, Milch, Eiern, Fleisch, Karotten und grünem Blattgemüse enthalten. Unerlässlich für eine gesunde Haut, gutes Sehvermögen und gutes Wachstum. Der Körper kann einen Vorrat davon in der Leber anlegen.

Vitamin D

Vor allem in fettem Fisch, Eiern und Margarine enthalten. Wichtig für die Erhaltung starker Knochen, Muskeln und Zähne, fördert ein starkes Immunsystem und hilft dem Körper, den Mineralstoff Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen.

Vitamin E

Vor allem in Sonnenblumenöl, Margarine, Nüssen und Samen enthalten. Wirkt antioxidativ und beseitigt die sogenannten freien Radikale. Das sind schädliche Substanzen, die Zellen und Körpergewebe schädigen können und für eine beschleunigte Alterung verantwortlich gemacht werden.

Vitamin K

Vor allem in grünem Blattgemüse, Quark, Käse, Fleisch und Eiern enthalten. Sorgt zusammen mit Vitamin D für starke Knochen und fördert die Blutgerinnung.

Vitamin C

Hauptsächlich in Obst, Gemüse und Kartoffeln enthalten. Ist gut fürs Immunsystem und beseitigt, genau wie Vitamin E, freie Radikale.

Vitamin B12

Vor allem in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten. Fördert die Bildung roter Blutkörperchen und eine gute Nervenfunktion. B12 ist das einzige wasserlösliche Vitamin, das der Körper in der Leber speichert. Was nicht gebraucht wird, wird von der Darmwand nicht mehr aufgenommen und über den Urin ausgeschieden.

Vitamin B6

Hauptsächlich enthalten in Hülsenfrüchten, Nüssen, Fleisch, Brot, Eiern und Gemüse. Vitamin B6 fördert das Wachstum, unterstützt Immun- und Abwehrsystem, hilft bestimmten Hormonen in ihrer Wirkung und spielt eine Rolle beim Auf- und Abbau von Aminosäuren. Aminosäuren sind die Grundbausteine für den Körper.

Thiamin (Vitamin B1)

Vor allem in Milchprodukten, Gemüse, Fleisch, Getreideprodukten und Kartoffeln. Fördert die Freisetzung von Energie aus der Nahrung, sorgt für eine gute Funktion des Herzmuskels, unterstützt die Nerven und eine optimale Gehirnfunktion.

Riboflavin (Vitamin B2)

Hauptsächlich in Milchprodukten, Fleisch, Gemüse, Obst, Brot und anderen Getreideprodukten. Riboflavin sorgt für eine gesunde Haut und die Freisetzung von Energie aus der Nahrung.

Niacin (Vitamin B3)

Niacin findet man vor allem in Vollkornprodukten, Gemüse, Fleisch, Fisch und Kartoffeln. Wichtig für eine gesunde Haut und eine optimale Funktion von Nerven und Gehirn. Unterstützt zusätzlich die Freisetzung von Energie aus der Nahrung.

Pantothensäure (Vitamin B5)

Pantothensäure ist reichlich in Fleisch, Eiern, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst vorhanden. Die wichtigste Funktion dieses Vitamins ist das Freisetzen von Energie aus der Nahrung.

Biotin (Vitamin B8)

Biotin liefern hauptsächlich Eier, Nüsse und Leber. Hält Haut und Haare gesund, sorgt für eine normale Nervenfunktion und unterstützt ebenfalls die Freisetzung von Energie aus der Nahrung.

Folsäure (Vitamin B11)

Vor allem in (grünem) Gemüse, Vollkornprodukten, Fleisch und Milch. Fördert die Produktion roter und weißer Blutkörperchen, stimuliert den Wachstumsprozess und senkt das Risiko für Missbildungen in der Schwangerschaft.

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