Donnerstag, 22. Februar 2018


Wer seine Triglyceride senken will, um Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen, sollte zu einer mediterranen Ernährung wechseln.

Wenn Sie griechisches Essen lieben, dann gibt es gute Neuigkeiten: Die mediterrane Küche senkt nämlich die Triglyceride. Triglyceride sind ein Bestandteil der Blutfette und notwendig, um dem Körper Energie zu liefern. Hohe Triglyceridwerte können allerdings das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen und sind ein Hinweis auf ein metabolisches Syndrom. Dabei sind Blutfette, Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht zu hoch.
Weniger Krebs, gesünderes Herz und Gehirn
Studien beweisen immer wieder, dass bestimmte Nahrungsmittel das erstaunliche Vermögen haben, die Triglyceridwerte auf natürliche Weise zu senken. So zeigte eine Studie mit mehr als 1,5 Millionen gesunden Erwachsenen, dass eine mediterrane Ernährungsweise das Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben drastisch senkt. Auch das Risiko für Krebs, Alzheimer und Parkinson nimmt durch diese Ernährungsmethode stark ab.
Bei einer mediterranen Diät folgt man der südeuropäischen Ernährungsweise, wie sie vor allem in Griechenland üblich ist. Auf der griechischen Insel Kreta und in anderen griechischen Regionen treten Herzkrankheiten relativ selten auf. Dort isst man viel frisches Gemüse und Obst, Getreide, Hülsenfrüchte und gesunde Fette wie Olivenöl.
Die University of Michigan Health System hat Richtlinien für die mediterrane Diät erarbeitet. Es hat sich gezeigt, dass diese Richtlinien tatsächlich helfen, dieser Ernährungsweise dauerhaft treu zu bleiben.
Was soll man essen?
Die Empfehlung der University of Michigan Health System lautet:
  • Täglich eine oder mehrere Portionen dunkles Blattgemüse wie Brokkoli oder Spinat und/oder Erbsen
  • Täglich Knoblauch, Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln
  • Täglich einen Esslöffel grüne Kräuter wie Minze, Basilikum oder Salbei
  • Täglich eine oder mehrere Portionen rotes Gemüse wie Tomaten oder Tomatensoße
  • Täglich eine oder mehrere Portionen gelbe oder orange Gemüsesorten wie Möhren, Paprika oder Kürbis
  • Täglich eine oder mehrere Portionen weiterer Gemüsesorten wie Artischocken, Gurken, grüne Bohnen oder Zuckerschoten
  • Täglich eine oder mehrere Portionen Obst
  • Täglich ungefähr acht bis zehn Portionen einfach ungesättigte Fettsäuren wie Olivenöl, Haselnussöl, Avocado, Nüsse oder Leinsamen
  • Schränken Sie andere Fette wie Maisöl, Margarine, Erdnüsse und Sesamkörner ein

Mit den oben genannten Nahrungsmitteln können Sie endlos variieren und damit Ihre Triglyceride senken. Sie werden sich vitaler fühlen und mehr Energie haben. Die Länder rund um das Mittelmeer haben jedes für sich eine eigene traditionelle Ernährungsweise. Es gibt daher eigentlich nicht die eine mediterrane Diät.

Charakteristisch für eine mediterrane Ernährung ist aber:
  • Frische und so wenig wie möglich verarbeitet Nahrungsmittel verwenden
  • Olivenöl ist in Rezepten die Hauptquelle für Fett, extra vergines Olivenöl wirkt am positivsten
  • Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen werden mehrmals die Woche gegessen
  • Käse und Joghurt werden mehr verzehrt als Milch
  • Sowohl gekochte Gemüse als auch Salate werden täglich gegessen
  • Obst und naturbelassene Fruchtsäfte stehen auf dem täglichen Speiseplan
  • Fisch und Schalentiere werden mehrmals die Woche gegessen
  • Zu den Mahlzeiten wird Wein in Maßen getrunken
  • Rotes Fleisch, Rind, Schweinefleisch und Lamm kommen nur wenige Male im Monat auf den Teller
  • Der Verzehr von Süßigkeiten und Limonaden ist minimal
Neuere Studien
Wissenschaftler haben 50 Studien aus Amerika, Australien und Griechenland ausgewertet und fanden einen Zusammenhang zwischen mediterraner Ernährung und Schutz vor dem metabolischen Syndrom.
Neuere Studien legen eine Verbindung zwischen mediterraner Ernährung und

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