Montag, 11. Januar 2021


Arbeitet Ihre Schilddrüse zu langsam? Selen bringt die Schilddrüsenhormone ins Gleichgewicht. Ideale Nahrungsmittel sind Eier und Paranüsse. Von beiden sind nur ein bis zwei täglich nötig, um den Selenbedarf genügend zu decken.

Nahrung für die Schilddrüse

Schilddrüsengewebe enthält mehr Selen als jedes andere Organ im Körper. Für eine gute Schilddrüsenfunktion braucht man daher Selen in ausreichendem Maße. Nimmt man zu wenig Selen auf, resultiert das in einer träge arbeitenden Schilddrüse. Dem kann man vorbeugen, in dem man Nahrungsmittel isst, die die Schilddrüsenfunktion fördern. Das schützt den Körper und die Schilddrüse vor oxidativen Schäden.

Eine langsam arbeitende Schilddrüse kann Probleme verursachen beim Stoffwechsel, dem Wachstum und der Entwicklung. Wer einen Selenmangel hat, bekommt meist auch Probleme mit der Schilddrüse wie das Hashimoto-Syndrom, eine Autoimmunkrankheit, bei der die Schilddrüse sich chronisch entzündet.

Beschwerden bei einer Schilddrüsenunterfunktion

Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen kann durch Entzündungen, Medikamente, Operationen oder Erkrankungen entstehen. Die Hauptsymptome sind:

 

· verlangsamter Puls;

· Kälteempfindlichkeit;

· Appetitverlust;

· Gewichtszunahme;

· Kühle und trockene Haut, brüchiges Haar;

· heisere Stimme;

· erhöhtes Cholesterin;

· depressive Stimmung.

 

Warum Ernährung die Schilddrüse verbessert

Eine Studie mit mehr als 6000 Teilnehmern zeigte, dass zu niedrige Selenspiegel das Risiko erhöhen für eine träge Schilddrüse und das Hashimoto-Syndrom. Zudem gibt es auch Studien, die feststellten, dass eine Nahrungsergänzung mit Selen eine träge Schilddrüse verbessert. Eine tägliche Einnahme für drei Monate resultierte in niedrigeren TPO- und Tg-Antikörpern, die bei einer Schilddrüsenentzündung erhöht sind. Zudem verbesserten sich die Stimmung und das allgemeine Wohlgefühl.

Mineralien und Vitamine führt man natürlich am besten über die Nahrung zu und nicht als Nahrungsergänzungsmittel, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Gerade bei Selen ist das überhaupt kein Problem. Arbeitet die Schilddrüse zu langsam und wollen Sie mehr Selen aufnehmen, dann gibt es genügend Nahrungsmittel für die Schilddrüse. Schon ein bis zwei Paranüsse liefern reichlich Selen, denn Paranüsse sich besonders reich an diesem Mineral. Und Selen hilft nicht nur einer trägen Schilddrüse auf die Sprünge, sondern ist unverzichtbar für ein starkes Immunsystem. Höhere Selenspiegel lindern Beschwerden bei HIV-Infektionen, Grippe, Tuberkulose und Hepatitis C.

Die besten Selen-Quellen

Wie oben genannt, ist die Paranuss ein guter Lieferant für Selen. Eine Nuss von 5 Gramm deckt 174 Prozent des Tagesbedarfs. Und nicht zu vergessen Eier. Eier sind ebenfalls reich an Selen. Zwei große Eier können schon 56 Prozent des Tagesbedarfs decken. Bei Fisch ist Heilbutt gut als Selen-Quelle: 159 Gramm decken 171 Prozent der täglich benötigten Menge. Etwa gleich viel liefert Thunfisch. Eine weitere gute Wahl sind Sardinen, die immerhin noch 46 Prozent des Tagesbedarfs decken. Kleine Mengen Selen liefern Sonnenblumenkerne, Huhn und Shiitake-Pilze. Die Selenmenge liegt hier zwischen 10 und 27 Prozent pro Portion. Aber auch kleine Mengen Selen unterstützen die Schilddrüse in ihrer Funktion.

Wie viel Selen die Nahrungsmittel enthalten, hängt allerdings von dem Boden ab, auf dem sie gewachsen sind. Manche Paranüsse enthalten sogar 288 Prozent des Tagesbedarfs, während andere nur 11 Prozent besitzen. Versuchen Sie deshalb am besten, möglichst viel zu variieren bei den Nahrungsmitteln für die Schilddrüse.

 


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