Montag, 19. Oktober 2020


Möhren sind gut für die Haut und die Augen. Das ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Neue Studien zeigen, dass Möhren auch das Darmkrebsrisiko senken.

Möhren zur Vorbeugung

Möhren schützen vor mehreren Krebsarten. Die kräftig orangefarbenen Wurzeln haben eindeutig eine vorbeugende Funktion. Auch gegen Darmkrebs, wie sich nun gezeigt hat. Sind Ballaststoffe der Grund oder andere Substanzen oder eine Kombination?

Weniger Krebs durch Obst und Gemüse

Die krebsvorbeugende Wirkung von Obst und Gemüse ist in den letzten 30 Jahren gründlich untersucht worden. Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Gemüse und Obst und der Entwicklung von Krebs. Meist werden die krebsvorbeugenden Wirkungen den Mineralien, Ballaststoffen und Antioxidantien in Obst und Gemüse zugeordnet. Auch Möhren sind reich an Antioxidantien wie Carotinen, die ihnen auch die Farbe verleihen. Carotine senken das Krebsrisiko und eine neue Studie beweist, dass Möhren Krebs vorbeugen. Aber das liegt nicht nur an den Carotinen.

Am besten roh essen

Weil die Todesfälle durch Darmkrebs ständig zunehmen, ist es schön, dass so etwas Einfaches wie Möhren essen davor schützt. Laut der aktuellen Studie ist das eine gute vorbeugende Strategie.

Wer mehr als 32 Gramm Möhren isst, senkt das Risiko für Darmkrebs. Wichtig ist es, die Möhren roh zu essen. Rohes Gemüse senkt allgemein das Risiko, wie Untersuchungen gezeigt haben. Aber bei Möhren war der Zusammenhang am deutlichsten. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, weil die Möhren die reichste Quelle für Polyacetylene sind und diese sekundären Pflanzenstoffe wirken stark krebshemmend und lassen die Krebszellen absterben.

Möhren wirken basisch

Wenn Sie Möhren essen, profitieren Sie von der alkalisierenden Wirkung der Polyacetylene. Diese entsäuernde Wirkung hemmt Entzündungen und andere Prozesse, die bei der Entstehung von Krebs, insbesondere Darmkrebs, eine Rolle spielen. Frühere Studien zeigten, dass der Verzehr von mehr als 30 Gramm täglich das Risiko verringert. Das entspricht ungefähr zwei bis vier Möhren am Tag, je nach Größe. Polyacetylene sind Gift für Krebszellen, was das Gemüse zu einem guten Mittel zur Vorbeugung macht. Und mit Sicherheit schmecken die orangefarbenen Vitamin-Bomben besser als jedes Medikament.

 

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