Donnerstag, 22. August 2019


Pflaumen sind nicht nur gut für die Verdauung. Sie senken das Cholesterin, schützen die Knochen und die Gefäße.

Mögen Sie Pflaumen? Dann wissen Sie wahrscheinlich auch, dass Pflaumenzeit ist! Pflaumen sind nicht nur lecker, sie sind auch sehr gesund. Umso mehr ein Grund, Pflaumen zu essen.
Warum sind Pflaumen so gesund?
Pflaumen sind reich an Ballaststoffen und gut für die Verdauung. Ballaststoffe sorgen für eine optimale Darmfunktion und wirken günstig auf den Cholesterinspiegel. Pflaumen sind sogenannte Steinfrüchte. Das sind Früchte, deren Samen in einer harten, steinigen Umhüllung versteckt sind. Weitere Steinfrüchte sind Aprikosen, Kirschen, Mangos, Nektarinen und Pfirsiche.
Antioxidativ
(Getrocknete) Pflaumen sind ein perfektes Mittel gegen Verstopfung. Aber nicht nur das, denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Pflaumen eine starke antioxidative Wirkung haben, vielleicht sogar die stärkste aller Früchte. Antioxidantien schützen den Körper vor allerlei Krankheiten. Sie fangen freie Radikale ein. Dabei handelt es sich um aggressive Substanzen, die in ungünstigen Fällen Zellen und Gewebe schädigen können. Pflaumen schützen vor solchen Schäden und damit möglicherweise langfristig vor Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Pflaumen halten die Knochen gesund
Untersuchungen haben gezeigt, dass Pflaumen auch gesundheitliche Vorteile für die Knochen haben. Der tägliche Verzehr von zehn getrockneten Pflaumen hilft gegen Osteoporose und Knochenbrüchen bei Frauen. Pflaumen sind reich an Vitamin K, einem Vitamin, das für die Produktion bestimmter Knocheneiweiße notwendig ist.
Einkauf und Lagerung
Im Frühjahr werden Pflaumen aus Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien im Handel angeboten. In den Monaten Juli bis Oktober sind heimische Früchte reichlich vorhanden. Harte Pflaumen sind unreif und schmecken nicht gut. Sie dürfen fest, aber nicht hart sein. Bewahren Sie Pflaumen an einem kühlen Ort außerhalb des Kühlschranks auf: Das ist besser für den Geschmack, den Duft und das Nachreifen. Pflaumen sind außerhalb des Kühlschranks für etwa sechs Tage haltbar. Sie lassen sich aber auch einfrieren und sind dann zwölf Monate haltbar.
Getrocknete Pflaumen
Ist die Pflaumensaison vorbei? Seien Sie nicht traurig. Bis zur neuen Ernte im nächsten Jahr greifen Sie einfach auf getrocknete Pflaumen zurück. Während des Trocknungsprozesses bleiben die wertvollen Ballaststoffe erhalten; der Gehalt an Ballaststoffen wird sogar superkonzentriert. Die nicht wasserlöslichen Fasern tragen damit zu einem guten Stuhlgang bei und beugen Darmkrebs vor. Getrocknete Pflaumen wirkten sogar bei Verstopfung besser als Flohsamenschalen.

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