Samstag, 9. November 2019


Zimt ist besonders lecker in Apfelkuchen, aber dieses aus Asien stammende Gewürz liefert auch viele Gesundheitsvorteile.
Zimt hemmt das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien
Der Hauptbestandteil von Zimt ist Zimtaldehyd. Das verleiht dem Zimt nicht nur den bekannten Geschmack und Duft, sondern hemmt auch das Wachstum bestimmter Schimmelpilze und Bakterien. So kann der Verzehr von Zimt bei der Behandlung von Candida-Schimmelpilzen helfen und auch Zimtöl wirkt pilztötend.
Zimt hemmt Entzündungen
Zimt ist reich an Polyphenolen. Diese Antioxidantien schützen den Körper vor Bakterien und Infektionen, die Entzündungen verursachen. Zimt hilft sogar, geschädigte Zellen zu reparieren, indem er Enzyme aktiviert, die die Zellreparatur beschleunigen. Zimt kann zudem auch Juckreiz lindern.
Zimt gegen Mundgeruch
Mundgeruch wird oft durch ein Ungleichgewicht der Mundbakterien verursacht. Untersuchungen haben gezeigt, dass das tägliche Gurgeln mit einer Mischung aus Wasser, Zimt und Honig die schlechten Bakterien aus dem Mund fernhält. Dies ist auch auf die antibakterielle Wirkung des Gewürzes zurückzuführen.
Zimt senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Untersuchungen zeigen, dass Zimt den Cholesterinspiegel senken kann. 120 Milligramm täglich machen schon einen Unterschied. Darüber hinaus senkt Zimt den Blutdruck und hat nachweislich positive Auswirkungen auf Menschen mit Typ-2-Diabetes, denn das aromatische Gewürz senkt den Blutzuckerspiegel.
Zimt regt die Verdauung an
Schließlich regt Zimt auch die Durchblutung des Verdauungssystems an. Ihr Körper produziert mehr Verdauungssäfte, wenn Sie regelmäßig Zimt essen. Diese Verdauungssäfte helfen bei der Verarbeitung schwer verdaulicher Lebensmittel und verhindern Sodbrennen.
Nicht zu viel Zimt essen
Zimt hat viele gute Eigenschaften. Ernährungsexperten raten jedoch davon ab, allzu viel Zimt zu essen, da dies der Gesundheit schaden kann. Zimt enthält die Substanz Cumarin, das ein natürliches Gift ist, die Blutgerinnung beeinflusst und die Leber schädigen kann. Der im Handel hauptsächlich angebotene Cassia-Zimt enthält mehr Cumarin als Ceylon-Zimt. Cumarin kommt nicht nur in Zimt vor, sondern auch beispielsweise in Bergamotte (Earl-Grey-Tee) und Tonkabohnen. Cumarin schützt die Pflanze vor äußeren Einflüssen. Zum Glück ist das Risiko einer Cumarin-Vergiftung gering, denn durch Lagerung und Verarbeitung des Zimtes nimmt der Cumarin-Gehalt ab.

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