Donnerstag, 9. Januar 2020


Rosenkohl gehört zu den Kreuzblütlergemüsen, die beeindruckende Wirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Alles was vor freien Radikalen schützt, schützt auch vor Krebs. Rosenkohl entgiftet und der regelmäßige Verzehr von Rosenkohl reduziert freie Radikale deutlich. Das senkt auch das Krebsrisiko, wie verschiedene Studien feststellten.
Freie Radikale fördern Krebs
Das ist eine gute Nachricht, denn alles, was uns vor oxidativem Stress schützt, trägt zu einer besseren Gesundheit bei. Viele freie Radikale, die den oxidativen Stress verursachen, schädigen unsere Zellen und fördern auf diese Weise Krebs. Die weniger gute Nachricht: Die Teilnehmer dieser Studie aßen 300 Gramm gekochten Rosenkohl pro Tag. Das schaffen leider die wenigsten. Aber es hat sich gelohnt! Nach drei Wochen hatte der größte Verursacher von DNA-Schäden um 30 Prozent abgenommen. Und das ist bemerkenswert.
Rosenkohl aktiviert entgiftende Enzyme
Rosenkohl entgiftet. Überraschend gut ist auch, dass Erhitzen keinen negativen Einfluss auf die Wirkung hat. Rosenkohl aktiviert entgiftende Enzyme – und das auch nach dem sie erhitzt wurden. Substanzen wie Senfölglykoside und Isothiocyanate reduzieren das Krebsrisiko. Vor allem bei Tumoren in Brust, Darm, Lunge und Leber entfalten die Senföle eine schützende Wirkung. Erhitzen verringert zwar die entgiftenden Enzyme, aber wirkt sich weiter nicht negativ aus. Die Isothiocyanate sind sogar in der Lage bereits entartete Krebszellen zum Absterben zu bringen.
Senkt das Risiko für Darmkrebs
Eine weitere Studie berichtet über die entgiftenden Aktivitäten von Rosenkohl. Die Aktivierung der entgiftenden Enzyme erfolgt bereits eine Woche nach dem Verzehr. Die Studie betraf den Darm und die Ergebnisse deuteten an, dass das Kreuzblütlergemüse auch das Risiko für Darmkrebs senkt.

Im Labor wirkte Rosenkohlsaft genauso. Er tötete menschliche Darmkrebszellen und das sogar innerhalb von 24 Stunden nach dem Trinken des Saftes.
Aktivieren Sie Ihre Gesundheit
Wenn Sie keinen Rosenkohl mögen, probieren Sie andere Kreuzblütlergemüse. Nicht nur Rosenkohl entgiftet. Brokkoli und andere Kohlsorten wie Blumenkohl, Chinakohl Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl aktivieren alle auf ähnliche Weise die Gesundheit. Blumenkohl hemmt zum Beispiel das Wachstum von Brustkrebszellen. Alle Kohlsorten haben eine entgiftende Wirkung. Das enthaltene Senföl (Sulforaphan) in Kreuzblütlergemüsen aktiviert einen Weg, der für die Entgiftung besonders wichtig ist. Es bringt den Körper auch dazu, eigene Antioxidantien wie Glutathion zu produzieren. Das hält den oxidativen Stress unter Kontrolle. Oxidativer Stress fördert unter anderem Entzündungen, die als Ursache für viele chronische Krankheiten gelten.
Gut fürs Gehirn
Sogar das Gehirn profitiert von kreuzblütigen Gemüsen. Sie entgiften nicht nur, sondern erhöhten bei Mäusen einen Faktor (BDNF, engl. brain-derived neurotropic factor), der für die Ernährung und das Wachstum neuer Gehirnzellen und Nervenverbindungen zuständig ist. In einer Studie bekämpften die Senföle sogar die Eiweißablagerungen im Gehirn von Mäusen, die für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht werden. Bei Mäusen förderten sie außerdem die Knochenbildung und dass sogar bei Mäusen ohne Eierstöcke. Normalerweise ist für eine gesunde Knochenbildung ausreichend Östrogen notwendig. Kreuzblütlergemüse besitzen sogar einen antidepressiven Effekt, berichten Studien. Nutzen Sie also die Winterzeit und genießen Sie die Vielfalt der Kohlgerichte.

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