Montag, 22. Juni 2020


Die Katzenkralle ist eine alte Heilpflanze gegen Schmerzen und Entzündungen. Außerdem fördert sie die Gehirnleistung.

Warum Katzenkralle ein so vielseitiges Kraut gegen Schmerzen ist? Sie hilft bei Schleimbeutelentzündungen, Rheuma, Fibromyalgie (Weichteilrheuma) oder auch bei nachlassender Gehirnfunktion. Die Wirkung der Katzenkralle ist stark und funktioniert durch mehrere Mechanismen. Die Verwendung dieses natürlichen Schmerzmittels ist daher bei verschiedenen Erkrankungen eine gute Idee.

Allround-Heilpflanze gegen Schmerzen

Schleimbeutelentzündung, alle Gelenkentzündungen, Fibromyalgie oder chronische Schmerzen: Die Katzenkralle ist ein echter Allrounder, was Schmerzlinderung betrifft. Die verwandte Teufelskralle enthält zwar andere bioaktive Substanzen, lindert aber Schmerzen genauso gut.

Die Katzenkralle heißt botanisch Uncaria tomentosa. Die Heilpflanze wird seit Jahrhunderten zur Behandlung von Gelenkentzündungen, Schleimbeutelentzündungen und sogar Darmproblemen verwendet.

Die südamerikanische Pflanze enthält wirksame Substanzen wie Polyphenole, Flavonoide, Proanthocyane, Tannine, Alkaloide und Sterine.

Abnahme der Entzündungen

Mehrere Studien zeigen, dass die natürlich entzündungshemmende und schmerzstillende Katzenkralle einen Rückgang der entzündungsfördernden Substanzen erzwingt. Auf diese Weise wird die Aktivierung von Entzündungsbotenstoffen um 65 bis 86 Prozent verringert. Es ist also eine wertvolle Heilpflanze bei Schmerzen. Obwohl die Heilpflanze im Allgemeinen als unbedenklich gilt, kann sie Nebenwirkungen haben. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schwindel und Kopfschmerzen.

Man kann das schmerzstillende Heilkraut als Tee zubereiten oder einen Trockenextrakt in Kapselform (20 bis 60 mg täglich) einnehmen. Katzenkralle hat des Weiteren seine Wirkung bei Arthrose bewiesen. Zudem lindert Katzenkralle auch Heuschnupfen durch seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung und stärkt das Immunsystem.

Erhöht die Serotoninproduktion

Die schmerzstillende Wirkung der Katzenkralle kommt auch dadurch zustande, dass die Heilpflanze die Serotoninproduktion erhöht. Serotonin ist bekannt als Glückshormon und sorgt für ein Wohlgefühl im Körper. Darum lindert Serotonin sowohl Symptome bei Depressionen als auch bei chronischen Schmerzerkrankungen.

Fördert die Denkleistung

Katzenkralle tut auch dem Gehirn gut. Leiden Sie an einem Gefühl wie Watte im Kopf, dem sogenannten „Brain Fog“, können nur träge denken und haben Gedächtnisprobleme? Dann ist es vielleicht höchste Zeit, um Katzenkralle zu probieren. Dann werden Sie feststellen, dass die Heilpflanze nicht nur bei Schmerzen hilft, sondern auch der Denkleistung einen Kick gibt.

Laut Studien erhöhen die Alkaloide in der Katzenkralle den Wachstumsfaktor BDNF (brain-derived neurotrophic factor) im Gehirn. Dieser Faktor schützt die Nervenzellen und spielt eine wichtige Rolle für logisches und abstraktes Denken und vor allem das Langzeitgedächtnis. Katzenkralle reduziert Entzündungen auch im Gehirn. Ein Nahrungsergänzungsmittel mit 25 Prozent Katzenkralle sorgte nach sechs Wochen für ein besseres Kurzzeitgedächtnis und bessere Leistungen bei auszuführenden Aufgaben.

Schützt das Gehirn

Bei Demenz verbesserte ein Nahrungsergänzungsmittel mit 20 Prozent Katzenkralle nach acht Wochen deutlich die Gehirnleistung und das Funktionieren im Alltag. Katzenkralle schützt vor den gefürchteten Eiweißablagerungen, die zum Beispiel bei der Alzheimerkrankheit für die nachlassende Gehirnfunktion und den Verlust des Gedächtnisses verantwortlich sind.

Schützt die Zellen

Zudem schützt Katzenkralle die Zellen und die Einnahme eines Extraktes reparierte nach acht Wochen Zellschäden. Katzenkralle sorgt für eine erhöhte Energieproduktion in den Mitochondrien, die die Kraftwerke einer Zelle bilden. Dadurch ist die Energiespeicherung im Gehirn optimal und Entzündungen gehen zurück. Solche Entzündungen - auch im Gehirn - werden inzwischen für viele altersbedingte Erkrankungen verantwortlich gemacht.

Lindert Beschwerden bei Lyme-Borreliose

Abschließend lässt sich noch berichten, dass Katzenkralle die Beschwerden bei Lyme-Borreliose lindert, die immer häufiger nach einem Zeckenbiss auftritt. Katzenkralle reguliert das Immunsystem durch eine Kontrolle der Zytokine. Diese Botenstoffe rufen Entzündungen hervor und die Katzenkralle sorgt für eine weniger starke Reaktion auf diese Botenstoffe. Katzenkralle stärkt das Immunsystem und sorgt für eine Zunahme der weißen Blutkörperchen, die eine wirksame Barriere für Infektionen darstellen. Je mehr weiße Blutkörperchen vorhanden sind, desto stärker ist das Immunsystem und desto geringer das Risiko für Infektionen.

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