Sonntag, 31. März 2019


Mehr Vitamine nötig? Dafür braucht es keine Vitamintabletten. Denn es gibt Gewürze, die die Aufnahme von Vitaminen aus der Nahrung fördern.

Gewürze verstärken die Aufnahme von Vitaminen und anderen Antioxidantien, wussten Sie das? Kombinieren Sie also mit Gewürzen und holen Sie mehr aus anderen gesunden Substanzen. Welche Gewürze die Aufnahme von Vitaminen und Antioxidantien fördern, lesen Sie nachfolgend.
Gewürze als altes Heilmittel
Die Verwendung von Kräutern und Gewürzen als Heilmittel ist so alt wie die Menschheit. Und seit dem letzten Jahrhundert geben wissenschaftliche Untersuchungen uns genauere Informationen darüber, wie die Gewürze eigentlich wirken.
Häufig ist die Zusammenstellung eines Gewürzextraktes sehr wichtig. Vor allem für die Bioverfügbarkeit. Das ist die Menge, die letztlich vom Körper tatsächlich aufgenommen werden kann. Um ein Beispiel zu geben: Pflanzliche Bestandteile und Polyphenole sind wasserlöslich. Sie passieren nur schwer die Darmpassagen, die fettlösliche Substanzen durchlassen. Dafür braucht es dann zusätzliche Stoffe.
Kurkuma mit Pfeffer kombinieren
Manche Gewürze und Vitamine werden tatsächlich nicht optimal aufgenommen. Gut, dass es andere Gewürze gibt, die die Aufnahme erhöhen können. Ein Beispiel ist Kurkuma. Der Körper kann den Wirkstoff Kurkumin nur schlecht aufnehmen. In der Kombination mit Pfeffer lässt sich die Aufnahme um das Zehnfache erhöhen. Pfeffer ist deshalb nicht nur ideal, um Speisen den richtigen Geschmack zu geben, sondern fördert die Bioverfügbarkeit von Kurkuma.
Pfeffer und grüner Tee
Pfeffer ist sogar eines der interessantesten Gewürze auf diesem Gebiet. Er verbessert auch die Aufnahme von EGCG. Dieses Antioxidans namens Epigallocatechingallat (EGCG) ist ein Hauptbestandteil des grünen Tees.

Pfeffer und Coenzym Q10
Gleiches gilt für die Wirkung von Pfeffer auf das Coenzym Q10. Pfeffer erhöht die Aufnahme von Q10 um 30 Prozent. Das Coenzym Q10 ist ein körpereigener Stoff, der in Sardinen, Mais, Soja, Nüssen, Fleisch, Geflügel und einigen pflanzlichen Ölen reichlich vorhanden ist. Q10 ist wichtig für den Energiehaushalt, fängt freie Radikale ein, schützt so die Zellen und soll hautstraffend wirken. Deshalb wird es auch häufig in Kosmetika verarbeitet.
Pfeffer und Betacarotin
Wird Betacarotin zusammen mit Pfeffer eingenommen, kann man die Aufnahme von Betacarotin um 60 Prozent erhöhen. Also Möhren einfach mal mit etwas Pfeffer würzen!
EGCG aus grünem Tee und Quercetin
Das EGCG aus grünem Tee gesund ist, ist inzwischen bekannt. Auch unsere Haut wird so besser geschützt vor Schäden durch freie Radikale. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel angeregt.
Quercetin wirkt ebenfalls zellschützend und antioxidativ. Die besten Lieferanten für dieses Antioxidans sind Äpfel und ganz besonders Zwiebeln. Und rote Zwiebeln sorgen für eine noch stärkere Aufnahme der gesunden Grüntee-Substanzen. Wie wäre es also mal zum Essen mit einer Tasse Grüntee statt einem Glas Wein?
Aloe vera erhöht die Aufnahme von Vitamin C und E
Bei Aloe vera verbessern sowohl der Blattextrakt als auch das Gel die Aufnahme von Vitamin C und E. Und das funktioniert so: Aloe vera verzögert die Aufnahme und weil die Vitamine länger im Blut bleiben, nimmt die Bioverfügbarkeit zu. Aloe vera ist also eine sehr vielversprechende Pflanze, was das betrifft.
Gewürze als praktische Helferlein
Die Fähigkeit von Gewürzen, um die Bioverfügbarkeit zu fördern, ist äußerst nützlich. Denn Gewürze sind sicher, preiswert, effektiv und nebenwirkungsarm und haben sich bereits seit Jahrhundert als Heilmittel bewährt.

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