Samstag, 21. Januar 2017


Alltägliche Nahrungsmittel können Schmerzen lindern und den Körper auf natürliche Weise regenerieren und schützen.

Viele Gesundheitsprobleme können einfach behandelt oder vermieden werden mit Hilfe von alltäglichen Nahrungsmitteln. Das bringt nicht nur kurzfristig Verbesserung, sondern hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Der Körper profitiert davon auch langfristig. Doch welche Nahrungsmittel helfen bei welchen Krankheiten?

Hoher Blutzuckerspiegel
Hülsenfrüchte haben eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, die die Verdauung regulieren, sind schwerer verdaulich und normalisieren den Blutzucker. Auf diese Weise können sie auch hohe Cholesterinspiegel senken und einen Gewichtsverlust fördern. Man fühlt sich schneller satt. Essen Sie darum mal öfter Bohnen und dann vor allem grüne Bohnen.
Alle Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Sie sind wichtige Eiweiß-Quellen und eine Portion liefert bereits 20 Prozent der täglich benötigten Ballaststoffe. Darüber hinaus sind sie reich an Vitamin B und Eisen. Hülsenfrüchte liefern auch die entzündungshemmenden Glykoside Saponine und die Phytoöstrogene Lignane, die reichlich auch in Leinsamen vorkommen und als krebshemmend gelten. Auch Chrom aus Fleisch, Joghurt sowie Magnesium und Grapefruits bringen den Blutzuckerspiegel in Balance.
Zimt ist eine einfache und leckere Möglichkeit den Blutzuckerspiegel zu regulieren. In einer Studie nahmen Menschen täglich ein, drei und sechs Gramm Zimt ein, was ihren Blutzuckerspiegel um 18 bis 29 Prozent senkte. Und Zimt ist leicht in die alltägliche Ernährung einzubauen: zum Beispiel im Kaffee, Tee oder Joghurt.

Lachs bei Entzündungen
Es ist bekannt, dass Lachs und andere fette Fischsorten reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Diese Fettsäuren helfen bei Autoimmunerkrankungen, beim metabolischen Syndrom, Rheuma und sogar bei multipler Sklerose. Es spielt keine große Rolle, wo im Körper sich die Entzündung befindet. Krillöl enthält höhere Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren und das Verhältnis ist perfekt. Zudem wird dieses Öl besser aufgenommen als Fischöl und ist oft reiner.

Pfefferminze und Pfefferminzöl
Neuere Studien berichten, dass Pfefferminzöl beim Reizdarmsyndrom effektiver wirkt als Medikamente. Das Reizdarmsyndrom wird oft ausgelöst durch große Mengen stark verarbeiteter Nahrungsmittel. Versuchen Sie einmal Pfefferminze als Öl oder Tee: Dann sind Bauchkrämpfe kein Thema mehr.

Ingwer bei Menstruationsschmerzen
Ingwer ist bei Regelschmerzen genauso wirksam wie Schmerzmittel. Ingwertee bekämpft wunderbar Übelkeit und jegliches Unwohlsein im Bauch. Ingwer reduziert nicht nur Unterleibskrämpfe deutlich, sondern auch Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS) wie Stimmungsschwankungen und Rückenschmerzen. Ingwer senkt die Produktion von Prostaglandinen im Körper, hormonähnliche Stoffe, die unter anderem Entzündungen und Schmerzen regeln. Die Einnahme von 250 Milligramm Ingwer in Kapselform alle zwölf Stunden verringerte bei der Anwendung sieben Tage vor dem Einsetzen der Menstruation bis drei Tage nach der Regelblutung die Beschwerden erheblich.
Auch Ananas ist hilfreich bei PMS-Beschwerden, denn die Frucht ist reich an Mangan. Das Spurenelement Mangan findet man auch in Nüssen, grünem Gemüse, Saaten, Tee und Vollkornprodukten. Für Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom leiden, ist Mangan besonders wichtig, weil es die unangenehmen Beschwerden lindert, besonders in Kombination mit Kalzium.

Buchweizenhonig gegen Husten
Ein anhaltender quälender Husten kann überaus ermüdend sein. Buchweizenhonig ist eine gute und natürliche Methode, um den Husten unter Kontrolle zu bringen. Dieser Honig enthält gesundheitsfördernde Antioxidantien, lindert Halsschmerzen, schützt und behandelt den Husten ohne unangenehme Nebenwirkungen. Laut einem Bericht im Fachjournal »Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine« hilft Buchweizenhonig bei Kindern besser gegen Husten als die üblichen freiverkäuflichen Hustensäfte.

Hibiskus-Tee bei Bluthochdruck
Hibiskus ist preiswert, aber stark in der Wirkung bei Bluthochdruck. Das ist der hohen Konzentration Anthocyane zu danken. Mit Hibiskus-Tee kann man besonders kostengünstig den Blutdruck auf natürliche Weise wirksam senken. Schon drei Tassen Hibiskus-Tee täglich sollen dafür ausreichen. Zudem fördert Hibiskus die Filterfunktion der Nieren.

Chia-Samen bei zu hohem Cholesterin
Medikamente zur Cholesterinsenkung - besonders Statine - können negative und unangenehme Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen haben. Ein natürliches Mittel, um die Blutfette zu regulieren sind die gesunden und nährstoffreichen Chia-Samen. Einfach etwas Chia-Samen zur normalen Ernährung hinzufügen, senkt nicht nur zu hohes Cholesterin, sondern wirkt auch vorbeugend. Die vielen Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe schützen Herz und Gefäße. Und wer nicht so sehr auf »Vogelfutter« steht, greift einfach zu Knoblauch und Basilikum. Beide sind nicht nur preiswerter, sondern auch genauso effektiv. Weiterhin wirken auch Olivenöl, Spinat und Avocado positiv auf den Cholesterinspiegel, aber auch Bohnen kommen hier wieder zum Zuge.

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