Samstag, 2. Februar 2019


Der ganz normale Champignon passt nicht nur zu vielen Gerichten, sondern ist ganz besonders günstig für den Blutzucker und die Darmflora.
Champignon als Präbiotika
Eine neue Studie im „Journal of Functional Foods“ berichtet über die günstige Wirkung der weißen Pilze auf Blutzucker und Darmbakterien. Die Ergebnisse können sind vor allem interessant für Diabetiker und Menschen mit anderen Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit.
Die Studie an Mäusen bringt mehr Deutlichkeit über die Effekte von Champignons auf den Darm und das Körpergewicht. Champignons sind nämlich ein gutes präbiotisches Mittel. Präbiotika unterstützen die Aktivität von Mikroorganismen im Darm und sorgen so für das Wachstum der nützlichen Darmbakterien.

Gut bei Diabetes
Bei Diabetes produziert der Körper nicht genügend Insulin. Das Hormon Insulin hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen transportiert wird. Dadurch werden die Zellen mit Energie versorgt. Überschüssiger Zucker wird gespeichert, so dass er bei Bedarf in Energie umgewandelt werden kann. Champignons scheinen den Glukosespiegel zu regulieren, und zwar über die Darmflora. Das hat nach Ansicht der Studienautoren positive Auswirkungen auf Diabetes und andere Stoffwechselstörungen.
Gut für die Atemwege
Wenn Sie schnell an Problemen der oberen Atemwege leiden, sollten sie Champignons in die Ernährung aufnehmen. Die Ernährung beeinflusst auch das mukosale Immunsystem, eine Abwehrreaktion, die in den Schleimhäuten stattfindet. Frühere Studien haben gezeigt, dass Champignons die Gesundheit der Schleimhäute verbessern und damit auch das mukosale Immunsystem.
Aber es gibt mehr Gründe, um Champignons regelmäßig zu essen. Wenn Sie zum Beispiel Probleme mit dem Gedächtnis haben, können Champignons die Gedächtnisleistung verbessern. Der ganz normale Champignon ist nämlich besonders gut für unser Gehirn.
Wenig Kalorien, viele Mineralien
Champignons gehören zu den Schlankmachern. 100 Gramm Champignons haben gerade mal 24 Kalorien. Davon sind 91 Prozent Wasser, ein Prozent Fett und vier Prozent Eiweiß. Champignons liefern die Vitamine K, E, D und einige B-Vitamine, essenzielle Aminosäuren sowie Kalium, Eisen und Zink.
Champignons lassen sich sowohl roh als auch gekocht, gegrillt oder gebraten essen. Ob als Pizzabelag, im Salat oder als Basis für Soßen: Champignons sind vielseitig verwendbar und schmecken zu deutschen, mediterranen und asiatischen Mahlzeiten. Man sollte Champignons erst am Ende der Zubereitung salzen, sonst ziehen sie zuviel Wasser. Frische Champignons sollte man kühl und dunkel lagern.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gesundheit & Wissenschaft

Gesundheit & Wissenschaft
Bitte beachten Sie, dass Artikel auf dieser Seite generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen können.

Categories

Angelika Lensen. Powered by Blogger.

Autor(en)

Alle Beiträge auf Gesundheit & Wissenschaft wurden von Angelika Lensen erstellt.

Werbepolitik

Diese Internetseite ist frei von Werbung und wird ausschließlich privat finanziert.

Letzte Aktualisierung

Beliebte Artikel

Folgen Sie dem Blog per E-Mail