Donnerstag, 17. Oktober 2019


Sellerie ist reich an Vitaminen, Mineralien, senkt den Blutdruck und hemmt Entzündungen.

Sellerie ist ein besonderes Gemüse. Mit seinem leicht salzigen, aromatischen und würzigen Geschmack ist er eine ideale Zutat für Salate und Suppen. Der lateinische Name Apium graveolens bedeutet „starker Duft“ und verweist auf die flüchtigen aromatischen Bestandteile der Pflanze.
Senkt den Blutdruck, kalorienarm, entwässert
Sellerie besitzt viele medizinische Eigenschaften. Er entwässert und ist gut für den Blutdruck. Sellerie ist ein nahrhaftes Gemüse, das reich an Mineralien ist. Eine Portion Selleriestängel von 100 Gramm enthalten gerade mal 14 Kalorien, 1,6 Gramm Ballaststoffe und bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Eine Tasse Selleriestängel versorgt den Körper mit 24 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin K, enthält mäßig viel Vitamin A und C, Folsäure, Kalium und Mangan sowie erhebliche Mengen aller B-Vitamine, Vitamin E, Kalzium, Kupfer, Eisen, Magnesium, Phosphor, Silizium und Zink.
Kalium entspannt Muskeln und Gefäße
Der salzige Geschmack von Sellerie verweist auf einen höheren Natriumgehalt als andere Gemüse. Das wird ausgeglichen durch den hohen Gehalt an Kalium und 3-n-butylphthalid (3nB). Beides entspannt die glatte Muskulatur, auch die der Blutgefäße, und sorgt für die blutdrucksenkende Wirkung des Gemüses. Ein Selleriestängel enthält 32 Milligramm Natrium und 104 Milligramm Kalium. Als Folge des 3:1-Verhältnisses von Kalium zu Natrium, können Gemüsesäfte auf der Basis von Sellerie verloren gegangene Elektrolyte nach dem Sport auffüllen.
Schützt die Bauchspeicheldrüse und hemmt Entzündungen
Selleriesaft kann außerdem zur Entgiftung eingesetzt werden. Sellerie liefert nämlich eine breite Palette an Flavonoiden und Phenolsäuren, die eine wesentliche Rolle spielen bei der Neutralisation freier Radikaler und Schädigungen der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse vorbeugen. Sellerie enthält Phytonährstoffe im Überfluss, die die Ausscheidung von Stoffwechselabfällen fördern. Chronische Entzündungskrankheiten wie Rheuma, werden darum traditionell mit Phytonährstoffen, wie sie beispielsweise in Sellerie vorkommen, behandelt.

Das Flavonoid Luteolin hat aktuellen Forschungen zufolge ein krebshemmendes Potenzial und kann die Wirkung von Chemotherapien verstärken, indem es die Krebszellen empfindlicher für die Medikamente macht. Zudem zeigen Studien, dass Sellerie das Cholesterin im Blut senken kann. Das Flavonoid Apigenin fördert die Bildung von Nervenzellen und verbessert Gedächtnis und Lernfähigkeit. Erste Studien zeigen sogar eine vielversprechende Wirkung auf neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer.
Vorsicht bei Allergien
Wer auf Birkenpollen oder Beifuß allergisch reagiert, verträgt wahrscheinlich keinen Sellerie, denn häufig besteht eine Kreuzallergie. Dann sollte man Sellerie besser meiden, weil allergische Reaktionen heftig ausfallen und sogar zum anaphylaktischen Schock führen können.

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