Montag, 27. Mai 2019


Fast jeder fünfte Mensch leidet an einer funktionellen Verstopfung. Ein häufiges und oft unangenehmes Problem, das oft unterschätzt wird.

Diese gutartige Verdauungsstörung hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und tritt vor allem bei Frauen auf. Denn die Verdauung wird bei Frauen auch stark durch den Hormonspiegel beeinflusst. Die Hormone Östrogen und Progesteron wirken beruhigend auf die Muskulatur. Das stellt in der Schwangerschaft die Muskulatur der Gebärmutter ruhig und die Darmträgheit ist dabei ein Nebeneffekt. Viele Frauen begleitet diese Darmträgheit aber lebenslang, vor allem in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus.
Funktionelle Verstopfung, was ist das genau?
Oft spricht man bei funktioneller Verstopfung oder Obstipation über eine normale Darmpassage, bei der vor allem der Zeitablauf aufgrund einer Verzögerung im Dickdarm unregelmäßig ist. Diese Verzögerung kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden: Geschlecht, Alter, Ernährung, Bewegungsmangel, Stress oder bestimmte physiologische Umstände wie Schwangerschaft. Wer nicht an einer Krankheit leidet, kann die Darmpassage beschleunigen durch einen gesünderen Lebensstil und entsprechende Ernährung.
Verstopfung: Ein Übel, das man ändern kann
Keine Sorge, es gibt eine ganze Menge Lösungen, die Ihnen helfen, das Problem zu beheben. Zögern Sie auch nicht, Ihre Beschwerden mit einem Arzt zu besprechen: Was sich „nur“ unangenehm anfühlt, kann auch etwas Ernsteres verbergen. Aber schon mit einigen einfachen Tipps können Sie für eine reibungslose Verdauung sorgen.
Besonders wichtig: Ernähren Sie sich abwechslungsreich, mit frischen und getrockneten Früchten, Gemüse sowie verschiedenen Arten von Getreideprodukten aus dem vollen Korn, die mehr Ballaststoffe enthalten als raffinierte Weißmehlprodukte. Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung das A und O. Und schließlich und nicht zu unterschätzen: Trinken Sie genügend Flüssigkeit, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

1. Essen Sie Ballaststoffe!
Unterschätzen Sie nicht den Stellenwert der Ernährung bei der Behandlung von Verstopfung. Wir benötigen etwa 25 Gramm Ballaststoffe täglich, um eine gute Verdauung zu fördern. Die Ballaststoffe liefern pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, Vollkornbrot, Haferflocken und Sonnenblumenkerne.

2. Bewegen Sie sich regelmäßig!
Sogar „ruhige“ Sportarten wie Wandern fördern eine gute Darmpassage und helfen Verstopfungen zu vermeiden. Einige kleine Anpassungen im Alltag können schon für mehr Bewegung sorgen, ohne ins Schwitzen zu kommen: Nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug, steigen Sie eine Haltestelle früher aus, verzichten Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln auf einen Sitzplatz oder legen Sie einen Spaziergang in der Mittagspause ein.

3. Trinken Sie genug!
Viele Lebensmittel, die Sie zu sich nehmen, enthalten schon Wasser: Obst, Gemüse, Suppen. Versuchen Sie trotzdem mindestens 1,5 Liter Wasser täglich, vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten, zu trinken, und wählen Sie ein mineralreiches Wasser.
Ein Liter Hépar täglich beugt Verstopfung vor
Hépar ist ein natürliches Mineralwasser, das reich an Sulfat und Magnesium ist. Der Überschuss dieser Mineralien übt im Körper eine osmotische Wirkung aus. Das zieht Wasser in den Darm und macht den Darminhalt flüssiger.
Ein Liter Hépar täglich ist eine besonders wirksame Maßnahme bei Verstopfung, die 2012 anhand einer Studie mit 244 Frauen, die an funktioneller Verstopfung litten, wissenschaftlich bestätigt wurde. Die Teilnehmerinnen, die täglich einen Liter Hépar tranken, berichteten schon nach der zweiten Woche über eine deutlich bessere Verdauung. Der Stuhl war weicher und sie benötigten weniger Abführmittel. Täglich einen Liter Hépar trinken fördert also eine normale Verdauung, so dass sich eventuell die Einnahme von abführenden Medikamenten vermeiden lässt.

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