Dienstag, 14. Mai 2019


Sie wollen nicht ständig Kalorien zählen und so viel essen wie Sie wollen? Wechseln Sie zu einer mediterranen Ernährung!

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Aber ist es wirklich möglich, um so viel zu essen, wie man will, ohne ein Gramm zuzunehmen? Amerikanische Forschungen deuten darauf hin. Zumindest, solange man sich strikt an eine mediterrane Ernährungsweise hält. In der Studie verglichen die Forscher unsere westliche Ernährung mit der von verschiedenen südeuropäischen Ländern. Und die Vorteile einer mediterranen Ernährung sind vielfältig, was schon zahlreiche frühere Studien nachgewiesen haben.
Mediterrane Diät gegen westliche Ernährung
In der Studie setzten die Forscher eine Gruppe von Primaten auf eine mediterrane Ernährung und eine Gruppe von Primaten auf eine westliche Ernährung. Während der Studie durften die Tiere so viel essen, wie sie wollten. Nach 38 Monaten – das entspricht bei Menschen etwa neun Jahren – wurden die beiden Gruppen verglichen. So wurde unter anderem Körpergewicht und Körperfett untersucht.
Die Ergebnisse
Die Forscher fanden heraus, dass die Tiere mit mediterraner Ernährung nicht einmal alle verfügbare Nahrung fraßen. Darüber hinaus hielten sie ein normales Gewicht. Zum Vergleich: Die Tiere mit westlicher Ernährung fraßen viel mehr, als sie benötigten, stellten die Forscher fest. Und nahmen auch an Gewicht zu. Alles in allem nahm die Gruppe mit mediterraner Diät weniger Kalorien zu sich, hatte ein geringeres Körpergewicht und weniger Körperfett als die Tiere mit westlichen Ernährung.
Die Studie belegt, dass eine mediterrane Ernährung gesünder ist und auch das Risiko von Fettleibigkeit deutlich reduziert. Dadurch nimmt auch die Anzahl der Menschen, die aufgrund ihrer Fettleibigkeit bestimmte chronische Krankheiten entwickeln, erheblich ab. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Ergebnisse die Menschen dazu motiviert, gesündere Nahrungsmittel zu essen, die genauso lecker sind und gleichzeitig die allgemeine Gesundheit verbessern.
Mediterrane Ernährung gegen Fettleber
Die mediterrane Ernährung schützt auch vor der nicht alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD). Diese Krankheit ist in westlichen Ländern weit verbreitet und oft das Ergebnis eines ungesunden Lebensstils mit wenig Bewegung und einer kalorienreichen Ernährung. Die Prognose lautet, dass bis 2030 ein Drittel der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten an einer Fettleber erkrankt sein wird. Eine Fettleber ist die am schnellsten zunehmende Ursache für Lebertransplantationen bei jungen Erwachsenen in Amerika. Eine mediterrane Ernährung kann vielleicht ein Ausweg sein.
Traditionelle Mittelmeerkost: Was soll man essen?
Die traditionelle Ernährung in Südeuropa ist gekennzeichnet durch eine gesunde Vielfalt. Hauptbestandteil sind pflanzliche Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Salate, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Geflügel und Fisch stehen mehrmals pro Woche auf dem Speiseplan, dunkles oder rotes Fleisch wird selten gegessen. Eier und Milchprodukte wie Joghurt und Käse werden häufiger, aber in Maßen gegessen. Das gilt auch für Wein, den man zwar regelmäßig, aber überwiegend zu den Mahlzeiten trinkt. Hauptfettlieferant ist gesundes Olivenöl, möglichst kaltgepresst. Gewürzt wird mit frischen oder getrockneten Kräutern und Knoblauch. Diese Mischung an Nahrungsmittel versorgt den Körper optimal mit Nährstoffen. Wenig gesättigte Fettsäuren und Transfette, aber viele einfach und mehrfach ungesättigte Fette wie Omega-3-Fettsäuren. Gesundheitsfördernd ist weiterhin der hohe Gehalt an Ballaststoffen, Kohlenhydraten, Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Antioxidantien.

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