Montag, 20. Mai 2019


Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen sind ein häufig auftretendes Problem und lassen sich auch mit natürlichen Mitteln beheben.

Muskelkrämpfe und Muskelsteifheit sind bekannte Begleiterscheinungen bei chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose und Muskeldystrophie, einem chronisch fortschreitenden Muskelschwund. Frauen kennen starke Muskelkrämpfe auch von der monatlichen Menstruation. Und sogar Sport und Bewegungstraining belasten die Muskeln oft mehr als gedacht.
Natürliche Mittel zur Muskelentspannung
Kamille ist eine Pflanze, die schon seit langen bekannt ist für ihre medizinische Wirkung bei vielen Krankheiten. Wegen ihrer 36 Flavonoide mit entzündungshemmender Wirkung lindert die Kamille Muskelkrämpfe. Essenzielles Kamillenöl reibt man zur Schmerzlinderung auf die betroffenen Muskelpartien. Kamillentee unterstützt die Entspannung der Muskeln.
Kirschen
Menschen, die ausgiebig für einen Marathon trainieren, bereiten ihren Muskeln oft viel Stress. Kirschsaft kann diese bei Läufern bekannten Muskelschmerzen lindern. Studien zeigten, dass der Saft aus sauren Kirschen die Schmerzen nach dem Laufen eindämmt. Die Antioxidantien und entzündungshemmenden Eigenschaften entspannen die Muskulatur auf natürliche Weise.
Blaubeeren
Blaubeeren sind eine süße und köstliche Methode, um die Muskeln zu entspannen. Laut einer Studie regt ein Blaubeer-Smoothie vor und nach dem Sport die Regeneration von Muskelschäden an. Blaubeeren wirken ebenfalls antioxidativ und reduzieren oxidativen Stress und Entzündungen.
Cayennepfeffer
Cayennepfeffer ist für viele Dinge gut: Er liefert Erste Hilfe bei Herzinfarkt und Schlaganfall, beschleunigt Stoffwechsel und Fettverbrennung und besitzt antigrippale Eigenschaften. Die Wirkung basiert auf dem enthaltenen Capsaicin, das auch für die Schärfe verantwortlich ist. Capsaicin entspannt die Muskeln und wird häufig Patienten empfohlen, die durch Fibromyalgie oder Rheuma an Muskelschmerzen leiden. Cayennepfeffer lässt sich einfach den Mahlzeiten zufügen, aber kann auch in Form von Kapseln eingenommen oder als Salbe auf die Haut aufgetragen werden.
Vitamin D
Wer oft mit Muskelschmerzen und/oder Muskelkrämpfen zu kämpfen hat, könnte an einem Vitamin-D-Mangel leiden. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel von einem Arzt bestimmen. Vitamin-D-Präparate gibt es in flüssiger Form oder als Tabletten und Kapseln. Und nicht zu vergessen: Sonnenlicht ist unverzichtbar für die körpereigene Produktion von Vitamin D.
Magnesium
Magnesium ist das bekannteste Mittel zur Muskelentspannung und ein lebensnotwendiger Nährstoff. Das Mineral entspannt Körper und Geist. Dennoch wird bei Muskelproblemen oft nicht an einen Magnesiummangel gedacht. Ein frühes Symptom für einen Magnesiummangel ist Muskelschmerzen. Gute Magnesiumlieferanten sind Bananen, Hülsenfrüchte, Mandeln und brauner Reis. Der Magnesiumspiegel lässt sich einfach erhöhen durch Präparate in Pulver- oder Tablettenform. Inzwischen gibt es auch Magnesiumöl, das auf die Haut aufgetragen wird. Ein warmes Bad mit Bittersalz ist ebenfalls eine Wohltat für schmerzende Muskeln und erhöht zusätzlich den Magnesiumspiegel.
Ruhe
Die beste Regeneration findet natürlich während des Schlafens statt. Wenn Sie Muskelbeschwerden haben, sollten Sie viel schlafen, viel Wasser trinken und für Ruhe sorgen. Verkrampfte Muskeln sind manchmal überstrapazierte Muskeln und eine Eiskompresse kann dann helfen, die Signale vom Gehirn an die überaktiven Muskeln zu beruhigen.

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