Mittwoch, 28. Mai 2014


Lerche oder Eule: Die biologische Uhr
bestimmt auch unsere Gesundheit
(Foto: ernie / pixabay.com)

Ob wir Frühaufsteher sind oder eher Nachtmenschen beeinflusst nicht nur unsere Schlafgewohnheiten, sondern auch unser Krankheitsrisiko, sagen Forscher.


Sie wachen mit den Hühnern auf, springen aus dem Bett, wach, gut gelaunt und bereit, sich voller Elan und Tatendrang in den Tag zu stürzen? Dafür ist bei Ihnen aber der Tag schon spätestens um 22 Uhr zu Ende, weil Sie dann vor Müdigkeit umfallen? Oder sind Sie frühmorgens kaum wach zu bekommen, brauchen nach dem Weckerklingeln mindestens eine Stunde, um halbwegs ansprechbar und reaktionsfähig zu sein? Dafür sind Sie um 1 Uhr nachts noch quietschvergnügt und könnten locker noch ein paar Stunden durchhalten? Kommt Ihnen das bekannt vor? Das ist der Unterschied zwischen einer Lerche und einer Eule. Und ob wir Frühaufsteher oder Nachteulen sind, wirkt sich nicht nur auf unser soziales Leben und unsere Schlafgewohnheiten aus. Diese charakteristischen Eigenschaften beeinflussen auch unsere Gesundheit, wie Forscher entdeckten.

Unterschiedliche Chronotypen

Die Vorliebe für frühe Morgenstunden oder späte Nachtzeiten ist bekannt als Chronotyp und hat auch Einfluss auf das Körpergewicht, auf die Fruchtbarkeit, auf Schmerzgrenzen und sogar auf das Krebsrisiko eines Menschen. Und auch die Persönlichkeit wird vom jeweiligen Chronotyp beeinflusst: Eine neue Studie fand heraus, dass Nachteulen eher dunkle Persönlichkeitsmerkmale wie Narzissmus und Hinterlist zeigen.

Forscher aus Sydney und Liverpool befragten mehr als 200 Leute über ihren Charakter und ihre Schlafgewohnheiten. Sie glauben, dass die Selbstsucht der Nachtschwärmer ein »evolutionärer Kater« sein könnte, weil diese Leute eher dazu neigen, Sexualpartner von anderen zu »stehlen«, was am besten im Schutz der Dunkelheit funktioniert. Ob Sie ein Morgen- oder Abendmensch sind, wird durch die biologische Uhr diktiert, erklärt Dr. Tim Quinnell vom Schlaflabor der Papworth-Klinik in Cambridge. Und wie Ihre biologische Uhr tickt, ist größtenteils genetisch festgelegt.

»Der gesamte Organismus - jede Reaktion, jedes Hormon, jedes Gen, das aktiviert oder deaktiviert wird - hört auf den Rhythmus der biologischen Uhr«, sagt Quinnell. »Und es ist diese Uhr, die Lerchen morgens aufwachen und Eulen nachts aktiv sein lässt.« Folgende Punkte entdeckten die Forscher bei ihren aktuellen Untersuchungen über Lerchen und Eulen und die Auswirkungen auf die Gesundheit:

Lerchen fühlen sich müde

Ob Sie zu den Lerchen oder den Eulen gehören, wird größtenteils durch ein Gen namens Period-3 bestimmt. Wissenschaftler an der Universität von Surrey entdeckten zwei Varianten dieses Gens - eine lange und eine kurze Version. Die lange Variante macht einen zum Morgenmenschen, die kurze Variante prägt den Nachtmenschen. Das Gen hat Einfluss auf den »Schlafdruck«. So wie unsere biologische Uhr den Schlaf-Wach-Rhythmus kontrolliert, so gibt es daneben ein System, dass während des Tages ein Gefühl von Müdigkeit aufbaut. Der Höhepunkt ist erreicht, wenn wir am schläfrigsten sind und ins Bett gehen müssen. »Das Period-3-Gen verursacht unterschiedlichen Schlafdruck bei Lerchen und Eulen«, erklärt Dr. Simon Archer von der Universität Surrey. »Bei den Lerchen wird der Schlafdruck schneller aufgebaut. So werden sie während eines normalen Tages schneller und stärker müde.«

Wir tragen alle zwei Varianten dieses Period-3-Gens in uns - eine von jedem Elternteil. Bekommen wir zwei kurze oder zwei lange Varianten, wird man eine »extreme« Lärche oder Eule. Viele von uns haben jeweils eine lange und eine kurze Variante des Gens, was bedeutet, dass wir Eigenschaften von beiden besitzen, sagt Dr. Archer. »Ich habe mich selbst getestet und fand heraus, dass ich ein kurzes und ein langes Gen habe. Das macht Sinn, denn ich arbeite am besten morgens, aber ich habe die Physiologie einer Eule und so kann ich morgens nicht sofort frühstücken.«

Eulen sind hungriger - und dicker

Lerchen frühstücken innerhalb einer halben Stunde nach dem Aufwachen, sagt Professor Jim Horne vom Schlafforschungszentrum der Loughborough Universität. »Wir stellten fest, dass dies ein guter Indikator ist, um den Morgen- oder Nachtmenschen zu identifizieren«, berichtet er. Grund dafür könnte sein, dass die biologische Uhr auch den Stoffwechsel beeinflusst. Eulen neigen dagegen zu Mitternachtsmahlzeiten. In kürzlich durchgeführten Studien mit 119 krankhaft übergewichtigen Freiwilligen, je zur Hälfte Morgen- oder Abendtyp, konsumierten die Nachteulen doppelt so viele Kalorien nach 20 Uhr: im Durchschnitt 677 Kalorien, im Vergleich zu 299 Kalorien für die Lerchen. Darüber hinaus frühstückten die Morgenmenschen ungefähr um 7.17 Uhr, die Abendmenschen erst um 8.38 Uhr.

Das Problem für Eulen ist, dass Abendmahlzeiten nicht so gut sättigen wie Tagesmahlzeiten, was zu übermäßigem Essen und Gewichtszunahme führt. Grund könnte ein niedriger Leptin-Spiegel sein, ein Hormon, das unserem Gehirn meldet, wann wir satt sind. Laut dem Schlafexperten Professor Russell Foster von der Oxford-Universität haben Forschungen gezeigt, dass der Spiegel dieses Hormons aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir unter Schlafentzug leiden. Eulen leiden mehr unter dem Schlafentzug als Lerchen, wenn sie spät ins Bett gehen und für den Job früh aufstehen müssen.

Eine Studie ergab, dass selbst kurzfristiger Schlafentzug - eine Woche mit nur jeweils vier Stunden Schlaf pro Nacht - zu einem 35 bis 40 Prozent höheren Konsum an Kohlenhydraten, vor allem Zucker, führt. Die Fähigkeit Glukose aus dem Blut zu entfernen war an der Grenze zum Diabetes und der Leptin-Spiegel sank um 17 Prozent. Die Tendenz zu spätem Essen und Mitternachts-Snacks ist bei Eulen größer als bei Lerchen. Eine neuere Studie im Fachjournal »Chronobiology international« berichtete über eine stärkere Gewichtszunahme bei Nachtmenschen.

Eulen neigen zum Schnarchen

Die Vorliebe für späte Mahlzeiten könnte auf die gesamte Gesundheit der Eulen Auswirkungen haben. In einer kleinen Studie mit 11 Teilnehmern, durchgeführt von der Universität Pennsylvania, hatten die Abendtypen einen niedrigeren Spiegel des guten HDL-Cholesterins, wobei die anderen Cholesterinanteile allerdings nicht gemessen wurden. Eulen schnarchen auch eher und leiden an Schlafapnoe, wobei die Atmung immer wieder für mindestens zehn Sekunden aussetzt. Die Forscher sagen, dass die Tatsache, dass Eulen häufig übergewichtig sind, dazu beitragen kann. Schlafapnoe wird mit mehr Fettablagerungen im Halsbereich verbunden. Die Studie zeigte weiterhin, dass Abendmenschen mehr Stresshormone im Blut haben, was die Erkrankung verschlimmern könnte.

Lerchen haben ein höheres Risiko für Krebs

Einige Studien deuten darauf hin, dass Lerchen ein höheres Risiko für bestimmte Krebsarten haben, besonders Brustkrebs und Darmkrebs. Das scheint mit der längeren Variante des Period-3-Gens in Verbindung zu stehen und viele Lerchen tragen zwei Kopien dieses Gens in sich.
Eine andere Theorie ist, dass eine Verbindung zum Melatonin besteht, ein Hormon, das ausschlaggebend für den Schlaf ist. Der Melatoninspiegel ist hoch, wenn wir uns im Dunkeln befinden und niedrig im Hellen. Dr. Archer denkt, dass Morgentypen sich mehr Licht aussetzen und daher weniger Melatonin im Blut haben. Einige Studien weisen darauf hin, dass Melatonin antioxidative Eigenschaften hat und sogar gegen Krebs schützen könnte. Aber auch die ganze Nacht bei künstlichem Licht wach zu sein kann das Melatonin hemmen, sagt Dr. Archer. Es bedarf also mehr Forschung, um den Mechanismus genau zu verstehen.

Eulen haben ein schlechteres Gedächtnis

Studien weisen darauf hin, dass der Schlaf von Eulen vorzeitig endet, weil sie die Neigung haben, spät ins Bett zu gehen, sagt Dr. Quinnell. Schlaf hat eine Reihe verschiedener Phasen, einschließlich etwa vier REM- (engl. Rapid Eye Movement für schnelle Augenbewegungen) oder Traumphasen. Aber weil Eulen so spät zu Bett gehen und wegen des Berufs früh aufwachen müssen, fehlt ihnen oft die letzte Traumphase, was ihr Gedächtnis negativ beeinflusst. »Diese Schlafphase hilft dem Gehirn, Erinnerungen zu verankern und die Erfahrungen des Tages zu verarbeiten«, erzählt Dr. Quinnell. »Es entlastet das Gehirn von Informationen und hilft uns aus Erfahrungen zu lernen. Für den Körper ist es gesünder, alle Schlafphasen zu durchlaufen.«

Eulen sind schmerzempfindlicher

Ihr Schlafmangel könnte Eulen Schmerzen bereiten: Eine kleine amerikanische Studie ergab, dass Menschen, denen die REM-Schlafphase fehlt, am folgenden Tag empfindlicher auf Schmerzen reagieren. Viele über 40-Jährige wachen mit Gelenkschmerzen und Steifheit auf und ein Nachtmensch zu sein, könnte das noch schlimmer machen, deutet Dr. Chris Edwards an, ein Rheumatologe am »General Hospital« in Southampton.
Etwa gegen 4 Uhr morgens setzt unser Körper einen Schwall natürlicher antientzündlicher Moleküle frei, die Entzündungen in den Gelenken lindern und Schmerzen und Steifheit reduzieren. Während Lerchen wahrscheinlich gerade rechtzeitig aufwachen, um von dieser Wirkung zu profitieren, kann der Effekt zu der Zeit schon nachgelassen haben, wenn Eulen aufwachen.

Eulen haben Spaß, aber können auch depressiv werden

Insgesamt scheinen Eulen mehr Spaß zu haben. Forschungen deuten an, dass Abendtypen tendenziell sensationslustiger, risiko- und kontaktfreudiger sind. Eine Studie mit mehr als 800 Teilnehmern, veröffentlicht in der Fachzeitschrift »Chronobiology International« stellte fest, dass Lerchen besser Impulse kontrollieren können. Laut einer anderen Studie mit mehr als 1.000 Probanden sind sie ausgeglichener und gewissenhafter. »Sie sind mehr analytisch veranlagt, während Abendtypen eher Querdenker sind«, sagt Professor Horne. »Eine Eule zu sein kann auch das Risiko für Depressionen erhöhen«, meint Schlafexperte Dr. Neil Stanley, möglicherweise durch den Schlafmangel.

Außerdem können depressive Symptome sich verschlimmern; eine neuere Studie im Fachmagazin »Journal of Affective Disorders« mit 100 depressiven Patienten stellte fest, dass Abendtypen heftigere Symptome bei einer Depression haben, einschließlich Angstzustände. »Langfristiger Entzug der REM-Schlafphase kann zu Halluzinationen führen, denn das Gehirn beginnt im wachen Zustand Traumphasen herbeizuführen«, ergänzt Dr. Quinnell.

Eulen haben ein sehr lebendiges Liebesleben

Einige Studien haben dokumentiert, dass Eulen tendenziell mehr Partner haben. Eine Studie der Universität Durham mit 106 Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren deutet an, dass männliche Lerchen mit durchschnittlich 3,6 Partnern auskommen, während männliche Eulen durchschnittlich 16,3 Partner benötigen. Abgesehen von dem offensichtlichen Vorteil eines aktiveren sozialen Lebens, könnte also auch Biologie mit im Spiel sein.

Eine Studie von deutschen Wissenschaftlern aus 2012 mit mehr als 100 Männern zwischen 19 und 37 Jahren fand heraus, dass der Testosteronspiegel bei männlichen Nachteulen hoch ist; möglicherweise, weil dieses Hormon in Verbindung mit unserem Schlaf-Wach-Rhythmus steht.
Andere Studien zeigten, dass Abendtypen mehr Kinder haben. Aber wenn es um Frauen geht, berichtete eine finnische Studie mit über 2.000 Teilnehmerinnen im vergangenen Monat, dass die Morgentypen wahrscheinlich die fruchtbarsten sind, was im Zusammenhang mit Hormonen stehen könnte, die Menstruationszyklus und Eisprung regeln.

Im Alter werden wir alle Lerchen

Obwohl unser Muster weitgehend genetisch bestimmt wird, ändert es sich in Abhängigkeit vom Alter, sagt Professor Foster. »Ab einem Alter von 10 Jahren gehen wir später ins Bett und stehen später auf. Diese Eulen-Phase erreicht ihren Höhepunkt im Alter von 20 bis 21 Jahren bei Männern und um das 19. Lebensjahr bei Frauen.«
Teenager sind von Natur aus Eulen, deshalb sollten Eltern sie am Wochenende ausschlafen lassen, meint Till Roenneberg, Professor für Chronobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

»Idealerweise sollte für 16 bis 18-jährige Jugendliche die Schule nicht vor 10 Uhr morgens anfangen. Leider beginnen die Schulen früher und daher macht sich samstags der Schlafmangel bemerkbar. Lassen Sie sie schlafen, aber stellen Sie sicher, dass morgens ein wenig Licht in das Schlafzimmer der Kinder fällt, sonst verschiebt sich ihre biologische Uhr zu sehr.«

Nach der Teenager-Zeit sind Männer eher Eulen als Frauen, sie gehen spät ins Bett und stehen spät auf. Dieser Unterschied geht zurück auf die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron. Sobald diese Hormone beginnen abzunehmen, werden wir alle wieder mehr zu Lerchen als zu Eulen, sagt Professor Foster. Diese Veränderung kann besonders bei Frauen zum Zeitpunkt der Menopause auftreten, weil dann der Östrogenspiegel dramatisch sinkt.

Um vier Uhr morgens aufwachen ist die Hölle

Unglücklicherweise wird diese Wandlung zu einer Lerche bei einigen älteren Menschen fälschlicherweise als Depression diagnostiziert, sagt Professor Horne. »Wenn Menschen älter werden, wachen sie immer früher auf - besonders wenn sie schon Morgentypen waren. Sie sind um vier Uhr morgens bereits hellwach und fangen an, sich darüber zu ärgern. Dann gehen sie zum Arzt, und weil frühes Aufwachen auch ein Symptom bei Depression ist, bekommen sie vielleicht sogar Antidepressiva verordnet. Aber diese Medikamente können tagsüber müde machen und nachts wachhalten, was das Problem noch verstärkt.«

Um dem frühen Aufwachen im Alter entgegenzuwirken, empfiehlt Professor Horne eine Tasse Kaffee um 9 Uhr morgens und ein Nickerchen für 15 Minuten, bevor die Wirkung des Koffeins eintritt. Versuchen Sie dann bis Mitternacht wach zu bleiben. Das wird den Schlaf verzögern und nach einer Woche sollten Sie dann erst um 6 Uhr statt um 4 Uhr morgens aufwachen.

Warum Eulen Lerchen heiraten sollten

»Es gibt einige Beweise, dass die Ehen zwischen Morgen- und Abendmenschen am längsten halten«, sagt Professor Foster. »Eine Erklärung ist, dass wenn Sie sich an die Schlafgewohnheiten ihres Partners anpassen können, dies ein deutliches Zeichen von Nehmen und Geben in der Beziehung ist.« Und er fügt hinzu: »Meine Frau ist ein Morgenmensch, aber ich bin definitiv Eule - ich gehe mit einer Taschenlampe ins Bett, um zu lesen. Das haben wir schon frühzeitig beschlossen und es funktioniert seitdem.«

Professor Roenneberg fügt hinzu, dass Partner mehr Toleranz gegenüber den Schlafgewohnheiten des Partners üben sollten. Er sagt, wenn man versucht gegen den Chronotyp zu arbeiten - als Eule früh aufstehen oder als Lerche lange wach bleiben - kann das zu einem »sozialen Jetlag« führen, bei dem man konstant gegen die biologische Uhr kämpft. Das kann eine Zunahme von Entzündungen im Körper verursachen und das Risiko für eine Reihe von Krankheiten wie Diabetes, Adipositas und Depressionen erhöhen. »Kritisieren Sie nie den Schlafrhythmus Ihres Partners«, ergänzt er. »Lassen Sie ihn ausschlafen oder früh ins Bett gehen - er ist weder faul noch langweilig.«

Quelle: Peter K. Jonason, Amy Jones, Minna Lyons: Creatures of the night: Chronotypes and the Dark Triad traits, Personality and Individual Differences, Volume 55, Issue 5, September 2013, Pages 538-541, ISSN 0191-8869, DOI:10.1016/j.paid.2013.05.001

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